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Moritz Rosenbaum

Moritz Rosenbaum wurde am 15.11.1876 in Butzbach geboren. Seine Eltern waren Julius und Jettchen Hirsch, geb. Vogel. Er war der älteste von fünf Geschwistern. Moritz erlernte, wie sein Vater und jüngerer Bruder, den Beruf des Metzgers. Die Familie zog 1881 nach Gießen, Kirchenplatz.                                                  

Moritz Rosenbaum heiratete Elise Reimer aus Darmstadt-Eberstadt am 02.07.1905. Das Paar bezog 1906 eine Wohnung in der Neustadt  56. Nach dem Tod des Vaters 1922 übernahm Moritz mit seinem Bruder Ludwig die Metzgerei am Kirchenplatz, die sie bis Ende 1938 führen durften.

15.07.1906 wurde die Tochter Rudolfine geboren. Elise Rosenbaum verstarb 1931 und ist auf dem alten Friedhof begraben.

Rudolfine heiratete am 09.03.1933 Siegfried Fuld aus Frankfurt. Sie lebten in der Bergerstraße 2.

Moritz Rosenbaum zog, nachdem er alleine war, Mitte der 30er Jahre wieder in sein Elternhaus.

Von dort wurde er im September 1942 zusammen mit seinem Bruder, dessen Frau und deren gemeinsamer Tochter Renée in die Goetheschule gebracht und weiter nach Darmstadt. Moritz Rosenbaum wurde am 27.09.1942 ab Darmstadt nach Theresienstadt deportiert. Hier verstarb er am 02.07.1943.

Rudolfine und Siegfried Fuld wanderten im Dezember 1938 in die USA aus. Siegfried Fuld verunglückte im Juli 1943 tödlich. Die gemeinsame Tochter wurde 1944 geboren. Rudolfine lebte mit ihrer Tochter in schwierigen wirtschaftlichen Verhältnissen in New York. Sie war gesundheitlich angeschlagen und konnte daher keiner geregelten Arbeit nachgehen.

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