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Renée Rosenbaum

Renée Rosenbaum, geb. am 18.01.1913 in Gießen, war die jüngere Tochter von Ludwig und Johanna Rosenbaum, geb. Hirsch. Renée besuchte die Höhere Mädchenschule in Gießen, heute Ricarda-Huch-Schule, von Ostern 1922 bis Sommer 1925.

Sie erlernte den Beruf der Modistin – Modisten fertigen Kopfbedeckungen/Hüte an.

Renée Rosenbaum wechselte häufig ihre Arbeitsplätze. So arbeitete sie in den Jahren 1931 bis Frühjahr 1938 in Vacha/Rhön, Luxemburg, Aschaffenburg-Goldbach, Hamm in Westfalen und in Wiesbaden.

Renée konnte mit ihren Eltern und ihrem Onkel Moritz bis September 1942 im Elternhaus am Kirchenplatz 4 wohnen bleiben. Sie wurde mit ihrer Familie und vielen anderen jüdischen Bürgerinnen und Bürgern aus Gießen am 16.09.1942 in das Sammellager in der Goetheschule gebracht, von dort nach Darmstadt und am 30.09.1942 vermutlich nach Treblinka deportiert und dort ermordet.

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