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Ihr Leben vor 1933

Die junge Familie Burgheim zieht 1889 nach Leipzig. Dort hatten die Großeltern Bucky ein Textilgeschäft.

Hedwig besucht die Höhere Schule, und macht danach eine einjährige kaufmännische Ausbildung. Zugleich bildet sie sich privat weiter durch den Besuch wissenschaftlicher Kurse und Vorlesungen, sowie Französisch und Italienisch.

Ab Okt. 1908 ist sie als Gouvernante bei Kommerzienrat Bernhard Meyer, Verlagsbuchhändler, für dessen zwei Töchter tätig.

1911 wird auf Betreiben von Henriette Goldschmidt die Hochschule für Frauen in Leipzig eröffnet. Hedwig Burgheim ergreift die Chance und schreibt sich für das Studienfach Pädagogik ein. Mit dem Abschluss ist sie berechtigt, selbstständig Kindergärtnerinnen auszubilden. Außerdem hat sie die Qualifikation, als Berufsschullehrerin zu arbeiten. Neben der Tätigkeit zur Ausbildung von Kinderpflegerinnen hört sie Vorlesungen an der Uni Leipzig in Pädagogik, Psychologie und Volkswirtschaftslehre.

Im Sommer 1916 lehrt sie kurze Zeit an einer Schule in Grünheide (Brandenburg). Im April 1918 kommt sie als Pädagogin nach Gießen an das Fröbel-Seminar. Von 1920 bis 1933 ist sie Leiterin des Fröbel-Seminars.

Am 1. April 1921 übernimmt der Gießener Alice-Schulverein für Frauenbildung und Frauenerwerb das Fröbel-Seminar. Hedwig Burgheim bleibt Leiterin des Seminars. Sie baut die Einrichtung aus: eine Haushaltsschule, ein Lehrerinnenseminar für Kindergärtnerinnen, drei Kindergärten sowie zwei Kinderhorte kommen unter ihre Leitung.

In ihrer Zeit in Gießen hat sie ca. 800 junge Frauen zu Kindergärtnerinnen ausgebildet; und ungezählte Kindergartenkinder erfuhren eine nachhaltige Prägung.

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