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Auf die Gewährung der Zuwendung besteht kein Rechtsanspruch. Außerdem steht sie unter dem Vorbehalt der Verfügbarkeit entsprechender Haushaltsmittel. Folgende Voraussetzungen müssen erfüllt sein:

Wohngebäude
Beantragung der Baugenehmigung oder Erstattung der Bauanzeige bis zum 31.12.1994
keine Veränderung der Gebäudehülle durch Anbau oder Aufstockung aufgrund späterer Baugenehmigungen zu mehr als 50 Prozent
ursprüngliche Planung und Errichtung als Wohngebäude oder derzeitige Nutzung zu Wohnzwecken zu mehr als 50 Prozent der Gebäudefläche
kein Gegenstand einer Beratung nach Förderrichtlinien des Bundes zur Vor-Ort-Beratung in den letzten 8 Jahren, außer wenn sich zwischenzeitlich der Eigentümer geändert hat.

Energiesparberatung vor Ort

  • Inanspruchnahme der Beratung durch Eigentümer, Mieter oder Pächter eines Gebäudes:
    • natürliche Personen
    • rechtlich selbständige Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft einschließlich der Wohnungswirtschaft sowie Betriebe des Agrarbereichs
    • juristische Personen und sonstige Einrichtungen (wenn sie gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke verfolgen)
    • Wohnungseigentümer können nur dann eine Beratung in Anspruch nehmen, wenn sich diese auf das gesamte Gebäude bezieht und die Eigentümergemeinschaft damit einverstanden ist
  • Durchführung der Beratung durch Energieberater, die im Rahmen dieses Programms antragsberechtigt sind (siehe Beratersuche).

Status als antragsberechtigte Energieberater

Als Antragsteller kommen nur Berater in Betracht, welche die folgenden Voraussetzungen erfüllen und die über die notwendige Zuverlässigkeit und Unabhängigkeit verfügen:

  • Ingenieure und Architekten, die durch ihre bisherige berufliche Tätigkeit oder durch zusätzliche Fortbildungsmaßnahmen die für eine Energieberatung notwendigen Fachkenntnisse erworben haben
  • Absolventen der Lehrgänge der Handwerkskammern zum geprüften "Gebäudeenergieberater (HWK)" oder zur geprüften "Gebäudeenergieberaterin (HWK)"
  • Absolventen geeigneter Ausbildungskurse, deren Mindestinhalte und Eingangsvoraussetzungen in Anlage 3 der Förderrichtlinie festgelegt sind (siehe "Rechtsgrundlage")

 Energieberater, die zum ersten Mal einen Förderantrag stellen, werden hinsichtlich ihrer Antragsberechtigung überprüft. Die Beraterregistrierung besteht aus 2 Teilschritten:
Online-Verfahren:

  • ELAN-Registrierung für Berater
  • Vor-Ort-Beratung: Berateranerkennung

Das dabei automatisch generierte Formular muss anschließend unterschrieben und ergänzt um einige zusätzliche Unterlagen an das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle geschickt werden.

Die Überprüfung der Voraussetzungen zur Anerkennung als Antragsberechtigter erfolgt nur im Rahmen der Bearbeitung eines Förderantrags. Auf die Vorlage und Überprüfung detaillierter Nachweise zur fachlichen Qualifikation wird grundsätzlich verzichtet und nur in Form von Stichproben vorgenommen.

Mit Erteilung des (ersten) Zuwendungsbescheides ist automatisch die Anerkennung für weitere Antragstellungen verbunden. Eine separate Zulassung oder Zertifizierung erfolgt nicht. Gleichzeitig wird der Berater in die sogenannte Beraterliste des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle aufgenommen, sofern er die Freigabe dazu erteilt hat. 

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