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Die Erteilung eines Aufenthaltstitels setzt in der Regel voraus, dass

  • Sie die Pass- und Visumpflicht erfüllen,
  • der Lebensunterhalt ohne Inanspruchnahme öffentlicher Mittel gesichert ist (der Lebensunterhalt gilt als gesichert, wenn Einkünfte in Höhe des einfachen Sozialhilferegelsatzes zuzüglich der Kosten für Unterkunft und Heizung sowie etwaiger Krankenversicherungsbeiträge erzielt werden),
  • kein Ausweisungsgrund vorliegt und
  • Ihr Aufenthalt nicht aus einem sonstigen Grund Interessen der Bundesrepublik Deutschland beeinträchtigt oder gefährdet.

Außerdem müssen Sie

  • über ausreichenden Wohnraum und
  • ausreichende Kenntnisse der deutschen Sprache verfügen,
  • die sachlichen und persönlichen Voraussetzungen für die Arbeitsmigration erfüllen und
  • einen Arbeitsplatz oder ein konkretes Arbeitsplatzangebot haben.

Zu den sachlichen und persönlichen Voraussetzungen zählen insbesondere:

  • in Deutschland erworbene qualifizierte Berufsausbildung oder ein Hochschulabschluss
  • im Ausland erworbener Hochschulabschluss und ununterbrochene 2 Jährige berufliche Erfahrung in Deutschland
  • im Ausland erworbene qualifizierte Berufsausbildung und ununterbrochene 3 Jährige Tätigkeit als Fachkraft in diesem Beruf in Deutschland

Voraussetzung ist auch, dass die Bundesagentur für Arbeit zugestimmt hat, sofern durch Verordnung nichts anderes geregelt ist.

Hinweis: Die Erteilung eines Aufenthaltstitels ist ausgeschlossen, wenn Sie die Ausländerbehörde vorsätzlich über aufenthaltsrechtlich relevante Umstände getäuscht haben oder behördliche Maßnahmen zur Aufenthaltsbeendigung vorsätzlich hinausgezögert oder behindert haben. Sie dürfen außerdem keine Bezüge zu extremistischen oder terroristischen Organisationen haben und diese auch nicht unterstützen.
 

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