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Arbeitskreis A49: Angefangener Lückenschluss darf nicht verzögert werden

„Wir stehen voll hinter dem Weiterbau der Autobahn A49, der Lückenschluss muss wie geplant komplett in einem Zug und ohne weitere Verzögerungen kommen! Diese Infrastrukturmaßnahme ist für die Region unerlässlich.“ Die Vertreter aus betroffenen Kommunen, Unternehmen, Wirtschafts-Kammern und -Verbänden sowie der Bundeswehr waren sich bei ihrem Treffen in der Marburger Tapetenfabrik in Kirchhain einig und forderten, dass die Maßnahmen zum Nutzen der Region, ihren Bewohnern und Unternehmen wie geplant durchgeführt werden. Zunächst hatte sich der Arbeitskreis unter dem Dach des Regionalmanagements Mittelhessen von Vertretern des Hessischen Wirtschaftsministerium und der DEGES aus erster Hand über den Sachstand zum Weiterbau der Autobahn A49 zwischen Neuental und der zukünftigen Anschlussstelle an die Autobahn A5 bei Gemünden informieren lassen.

Die Sach-Argumente sprechen für die Autobahn:

  • Der Planfeststellungsbeschluss liegt seit dem 30. Mai 2012 vor. In die Erstellung des Planes sind zahlreiche Anmerkungen und Hinweise eingeflossen, es ist ein ausgewogener Kompromiss zwischen den verschiedensten Ansprüchen. Die Klage gegen die Planfeststellung wurde am 23. April 2014 durch das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig abgewiesen, seitdem besteht Baurecht für die gesamte Strecke und alle geplanten Maßnahmen sind damit höchstgerichtlich abgesichert.
  • Die Finanzierung des kompletten Neubaus ist durch Wahl des Modells unter der Beteiligung von privaten Investoren in einer öffentlich-privaten Partnerschaft (ÖPP) gesichert. Damit ist nicht nur garantiert, dass die Autobahn komplett durchgebaut wird und nicht so wie derzeit in einem Stummel endet. Durch das ÖPP-Verfahren ist auch eine höhere Effizienz und zugleich eine deutlich kürzere Bauzeit möglich, die Belastung durch die Baustellen sinkt.
  • Die Kraftfahrzeuge fahren auf der neuen Trasse kürzer und insgesamt weniger steile Strecken. Dadurch minimiert sich der Verbrauch von Treibstoff und der Ausstoß von Abgasen und die Umwelt wird in der Gesamtbilanz geschont. Auch die Umwelt rund um die neu gebaute Autobahn wird intensiv berücksichtigt: so entstehen Wildbrücken und insgesamt 750 Hektar trassennahe Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen, die bereits begonnen wurden und deren Wirkung kontrolliert wird. Während der Baustellen-Zeit werden besondere Maßnahmen zum Schutz der Umwelt ergriffen, zum Beispiel in den Wasserschutzgebieten.
    Das ehemalige WASAG-Gelände der ehemaligen Sprengstoff-Fabrik wird aufwändig saniert.
  • Die vielen Anwohnerinnen und Anwohner der jetzigen Ortsdurchfahrten an den Bundesstraßen werden von Lärm und Abgasen entlastet und können nach Jahrzehnten endlich ruhig schlafen - die Lebensqualität in den Kommunen steigt. Orte wie Jesberg und Neustadt haben bis zu 5000 Kraftfahrzeuge weniger Durchgangsverkehr.
  • Die Logistik für die bestehenden Unternehmen mit vielen tausend Arbeitsplätzen verbessert sich enorm: dadurch werden die Standorte und das Einkommen der Arbeuitnehmerinnen und Arbeitnehmern bei großen und kleinen Unternehmen gesichert. Zugleich steigt auch die Wahrscheinlichkeit der Ansiedlung neuer Unternehmen: mit einem Anschluss an die Autobahn ist eine Entscheidung PRO Mittelhessen wahrscheinlicher, dadurch entstehen weitere Arbeitsplätze.
  • Die Baumaßnahmen für den ersten Abschnitt zwischen Bischhausen und Schwalmstadtsind bereits weit gediehen, die Verkehrsfreigabe ist für Sommer 2022 geplant. Nur, wenn jetzt keine Verzögerungen stattfinden, kann die Fertigstellung und die Verkehrsfreigabe für den Neubau bis zum Anschluss an die Autobahn A 5 wie geplant 2024 erfolgen.
07.01.2020 
Quelle: Regionalmanagement Mittelhessen GmbH 

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