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Lärmaktionsplan Verkehr und Schiene 2019/ 2020 - erneute Öffentlichkeitsbeteiligung bis zum 21. Januar 2020

Im Rahmen der Aufstellung des Lärmaktionsplanes bestand Anfang 2018 die Möglichkeit, Anregungen und Vorschläge zu Maßnahmen in der Umgebung der kartierten Lärmquellen beim Regierungspräsidium Gießen (RP Gießen) einzureichen. Die Maßnahmenvorschläge wurden geprüft. Das Ergebnis liegt nun vor. Bis zum 21. Januar 2020 besteht erneut die Möglichkeit zur Stellungnahme.

Die Lärmkonflikte in Gießen werden im Lärmaktionsplan dargestellt. Eine Betroffenheitsanalyse wurde vorgenommen. Vorgeschlagene Maßnahmen wurden bewertet. Dazu können nun weitere Anregungen gegeben oder Fragen an den RP Gießen gerichtet werden. Die Stellungnahmen sollten sich auf die im Aktionsplan genannten Konfliktpunkte und Maßnahmen beziehen.

Lärmkonflikte sind Bereiche, in denen mindestens 10 Personen einer Lärmbelastung von LDEN/Night ≥ 65/55 dB(A) ausgesetzt sind. Diese von Straßenverkehrslärm betroffenen Straßenbereiche mit hoher Anwohnerzahl werden als Lärmkonfliktpunkte bezeichnet.

Die Betroffenheitsanalyse an einem Lärmkonfliktpunkt erfolgt durch Berechnung und Darstellung der Anzahl der betroffenen Personen pro Lärmband (Straßenzug). Das Ergebnis ist eine Lärmkennziffer (LKZ), in welcher die Stärke der Lärmbelastung am jeweiligen Ort und die Anzahl der dort betroffenen Anwohner zusammengeführt werden. Je mehr Menschen von hohen Immissionspegeln betroffen sind, desto größer ist ihr Wert und als desto gravierender ist der Lärmkonflikt infolgedessen einzustufen. Ab einer LKZ ≥ 200 werden Lärmminderungsmaßnahmen durch die planaufstellenden Regierungspräsidien vorgeschlagen.

Stellungnahmen per E-Mail an das Regierungspräsidium Gießen: laermaktionsplanung-strasse@rpgi.hessen.de

Mehr Infos RP Gießen:

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