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Bombenangriff auf Gießen 1944: Halbmastbeflaggung und Gedenkveranstaltungen

Durch mehrere Bombenangriffe im Dezember 1944, insbesondere am 6. Dezember, wurden 70 % des Gießener Stadtkerns zerstört. Beim schwersten Angriff am Nikolausabend warfen 254 Maschinen der 5. britischen Bombergruppe zwischen 20:03 Uhr und 20:27 Uhr gut 1.200 Tonnen Bomben verschiedenster Kaliber auf Gießen ab. Der Bombenkrieg forderte insgesamt 813 Opfer, davon starben rund 400 bei den Angriffen am 2., 6., und 11. Dezember 1944.
Im Gedenken an die Opfer und diese schwere Zerstörung weht die Flagge der Stadt Gießen am 6. Dezember vor dem Rathaus auf Halbmast.

Gedenkstunde

Außerdem lädt der Magistrat der Universitätsstadt Gießen die Gießener Bevölkerung zu einer Gedenkstunde am Gedenkstein vor dem Stadtkirchenturm am Kirchenplatz ein. Sie beginnt am Freitag, 6. Dezember 2019 um 18.00 Uhr.

Nach einer Rede von Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz folgt ein Zeitzeugenbericht von Frau Maria Köhler. Es schließen sich Gebete der katholischen und evangelischen Kirche an. Die Gedenkstunde endet mit einer Kranzniederlegung am oben genannten Gedenkstein durch Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz und Stadtverordnetenvorsteher Frank Schmidt.

Kunstausstellung zum Thema Krieg

Zum 75. Jahrestag der Kriegszerstörung Gießens am 6. Dezember laden die Gesamtschule Gießen-Ost gemeinsam mit der Stadt Gießen und der Gießener Allgemeinen Zeitung zwischen 16 und 18 Uhr zur Eröffnung einer Kunstausstellung in die frühere Kunsthalle der Kongresshalle ein. Schüler und Schülerinnen aus den Kursen Kunst und Darstellendes Spiel setzen sich mit dem Thema Krieg in Installationen und Theaterszenen auseinander. Die Redaktion der Gießener Allgemeinen vermittelt historische Hintergründe. Die Ausstellung wird von Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz eröffnet und bleibt bis einschließlich Mittwoch geöffnet. Öffnungszeiten: Sonntag von 10 bis 16 Uhr,  Montag bis Mittwoch 9.30 und 15.30 Uhr (Samstag geschlossen).

Benefizkonzert

Menschen verschiedener Generationen und zahlreicher Nationalitäten gestalten gemeinsam um 19:30 Uhr in der Pankratiuskapelle Gießen einen Abend der Erinnerung: Musiker*Innen und Sänger*Innen des Theaters sowie Gäste musizieren in unterschiedlichen Formationen Werke von Bach, Barber, Bruckner, Mozart, Popper und Williams. Mitglieder des Schauspielensembles und Schüler*Innen der Brüder-Grimm-Schule lesen literarische Texte und Berichte.

Ein Benefizkonzert des Stadttheaters zu Gunsten der Deutschen Gesellschaft für Demokratiepädagogik e.V. in Kooperation mit der Evangelischen Stadtkirchenarbeit und der Universitätsstadt Gießen
Pankratiuskapelle Gießen, Georg-Schlosser-Straße 7
Eintritt: 15.00 €

Sänger*Innen:

Naroa Intxausti - Sopran
Samuel Mariño - Sopranist
Grga Peroš - Bariton
Chor des Stadttheaters

Kammermusik-Ensembles:
Gowoon Baek, Cornelius Jensen, Alexandra Speckbock - Violine
Jorid Helfrich - Viola
Emily Härtel, Attila Hündöl, Torsten Oehler - Violoncello
Carol Brown - Flöte
Gottfried Köll, Peter Sanders - Oboe
Anna Deyhle, Roland Dreher - Klarinette
Gesine Beck, Maria Oliveira-Plümacher - Fagott
Alvaro Artuñedo Garcia, Martin Gierden, Johannes Osswald - Trompete
Kurt Förster, Alexander Schmidt-Ries, Philippe Schwarz - Posaune
Evgeni Ganev - Klavier
Yuko Masuda-Dreher - Cembalo
Christoph Körber - Orgel

Mitglieder des Schauspielensembles und Schüler*Innen der Brüder-Grimm-Schule Gießen lesen literarische Texte und Berichte.

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