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Moltkestraße 27 - Ludwig und Marie, Werner, Ellen Hirschmann

Ludwig Hirschmann
*18.08.1883 in Hanau
deportiert am 26.02.1943 ab Berlin nach Auschwitz
ermordet am 28.902.1943 in Auschwitz
Stolperstein verlegt am 26.08.2013

Marie Hirschmann, geb. Wertheimer
*13.05.1898 in Mannheim
deportiert am 26.02.1943 ab Berlin nach Auschwitz
ermordet am 28.02,1943 in Auschwitz
Stolperstein verlegt am 26.08.2013

Werner Hirschmann
*15.05.1920 in Frankfurt am Main
Flucht 1938 von Offenbach nach Großbritannien
Stolperstein verlegt am 26.08.2013

Ellen Hirschmann
*21.11.1925 in Frankfurt am Main
Flucht 1943 von Berlin nach Wien
deportiert 1944 ab Wien nach Auschwitz
ermordet in Auschwitz
Stolperstein verlegt am 26.08.2013

 

Standort Stolpersteine Moltkestraße 27  


Ludwig Hirschmann wurde am 18.08.1883 in Hanau geboren. Er heiratete im August 1919 Marie Charlotte Wertheimer, geboren am 13.05.1898 in Mannheim. Ludwig Hirschmann war von Beruf Kaufmann. Das Ehepaar verzog nach Frankfurt/Main. Hier wurden beide Kinder, Werner am 15.05.1920 und Ellen am 21.11.1925, geboren.

Im Mai 1930 kam die Familie nach Gießen und wohnte in der Moltkestraße 27. Ellen wurde am 3. April 1932 in die Schillerschule (Volksschule) eingeschult. Bereits im Oktober 1934 verließ Ludwig Hirschmann mit seiner Familie Gießen, sie verzogen nach Offenbach. Hier blieb die Familie bis September 1936. Ludwig Hirschmann flüchtete mit seiner Frau und Tochter Ellen nach Berlin und lebte zunächst in der Kufsteiner Straße 3, später in der Hohenstaufen Straße 44. Marie und Ludwig Hirschmann wurden am 26.02.1943 von Berlin nach Auschwitz deportiert und ermordet.

Ellen flüchtete im Frühjahr 1943 nach Wien. Sie wurde von dort 1944 nach Auschwitz deportiert und ermordet.

In dem Wiener Stadt- und Landesarchiv findet sich folgende Mitteilung der geheimen Staatspolizei: „Ellen Sara Hirschmann, geboren am 21.11.1925 in Frankfurt am Main, Hilfsarbeiterin, Staatsangehörigkeit: Deutsches Reich, letzter Wohnort: Berlin - Charlottenburg, Wielandstraße 28, wurde am 26.04.1944 dem KL Auschwitz überstellt.“

 

Text: Christel Buseck

        

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