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Impfen vor der Mensa - ab 16 und ohne Termin

Das Impfzentrum des Landkreises Gießen bietet in Kooperation mit dem Studentenwerk Gießen vom 29. Juli bis voraussichtlich zum 19. August 2021 vor der Mensa Otto-Behaghel-Straße (OBS) niedrigschwellige Impfmöglichkeiten gegen das Coronavirus an. Als Impfstoff steht Comirnaty® von BioNTech/Pfizer zur Verfügung. Impfen lassen können sich im angegebenen Zeitraum jeweils montags bis freitags von 8.00 bis 15.00 Uhr alle Personen ab 16 Jahren. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Das Angebot richtet sich ausdrücklich nicht nur an Studierende, sondern an alle Interessierten – in erster Linie an junge Erwachsene.

Wer sich impfen lassen möchte, kann zu den angegebenen Zeiten einfach auf dem Parkplatz rechts vor der Mensa Otto-Behaghel-Straße vorbeikommen – er ist barrierefrei zu erreichen. Mitgebracht werden muss eine medizinische Maske, der Personalausweis bzw. ein anderes amtliches Ausweisdokument sowie – sofern vorhanden – die Krankenversichertenkarte. Schwangere und Stillende, die sich impfen lassen möchten, brauchen ein Attest ihrer Gynäkologin bzw. ihres Gynäkologen, in dem die Impfung empfohlen wird. Den Termin für die Zweitimpfung erhalten Impflinge direkt vor Ort – die Zweitimpfung selbst wird dann im Impfzentrum in Heuchelheim stattfinden.

Die Mensa OBS ist aktuell montags bis freitags von 12 bis 14 Uhr geöffnet. Zugang haben ausschließlich Studierende und Bedienstete der Hochschulen und des Studentenwerks.

Positive Bilanz nach den Impfungen im Quartier

Nach den ersten Quartiersimpfungen im Landkreis Gießen und der Stadt Gießen haben die Beteiligten eine positive Bilanz gezogen: Während der ersten Termine wurden insgesamt über 180 Menschen vor Ort in der Gießener Nordstadt und Weststadt, in Lollar und Pohlheim gegen das Coronavirus geimpft. Weitere Anmeldungen liegen vor, neue Impftermine werden abgestimmt. Mobile Teams des Impfzentrums des Landkreises nahmen die Impfungen  vor – begleitet von einem Informationsteam des Gesundheitsamtes um den Mediziner Werner Fleck und unterstützt von den Städten sowie den jeweiligen Trägern der Gemeinwesen- und Quartiersarbeit des Diakonischen Werks, des Nordstadtvereins und der ZAUG.

„Wir haben vor allem durch die direkten Kontakte der Akteure vor Ort viele Menschen persönlich erreichen und über die Wichtigkeit der Impfung aufklären können“, bilanziert Landrätin Anita Schneider. „Viele Menschen entschieden sich nach dem Gespräch mit dem Team des Gesundheitsamtes für eine Impfung und können nun auch Multiplikatoren in ihrem Umfeld sein und davon berichten.“

Erfahrungen aus der Quartiersarbeit haben sich ausgezahlt

In allen Fällen hatten die Verantwortlichen des Quartiersmanagements vor Ort zunächst Infoveranstaltungen angeboten, während denen sich Interessierte für die Impfung zu einem späteren Zeitpunkt registrieren konnten. In einem ersten Schritt ließen sich 35 Personen in der Gießener Nordstadt impfen, weitere 60 folgten dort Einladungen zu Impfterminen in den islamischen Gemeinden von Ditib und Ahmadiya. In der Gießener Weststadt erhielten 45 Personen den schützenden Piks in den Oberarm, weitere 20 meldeten sich direkt für einen weiteren Termin an. In Lollar nutzten 25 Personen das erste Impfangebot vor Ort, in Pohlheim, wo zudem der Ausländerbeirat unterstützte, insgesamt 20 Personen.

„Unsere langen Erfahrungen in der Quartiersarbeit haben sich ausgezahlt“, sagt Gießens Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz: „In vielen Fällen konnten wir durch gewachsene Beziehungen und Kontakte vor Ort Menschen für das Angebot gewinnen.“ Gerade die kleinräumigen Angebote und die vorherige Information der Zielgruppen hätten sehr gut funktioniert.

 

Infos rund um Corona-Impfung

 

28.07.2021 
Quelle: Landkreis Gießen 

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