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Wahlsystem Kommunalwahlen

Gewählt wird alle fünf Jahre. Zur Anwendung kommt ein personalisiertes Verhältniswahlrecht mit der Möglichkeit zu "kumulieren" und "panaschieren". Wählen darf, wer das 18. Lebensjahr vollendet hat und Deutscher Staatsbürger im Sinne des Grundgesetzes oder Staatsangehöriger eines der übrigen Mitgliedstaaten der Europäischen Union ist. Für alle gilt, dass sie seit mindestens sechs Wochen in dem Wahlkreis (Landkreis/Stadt/Ortsteil) gemeldet sein müssen.

Die Parteien und Wählergruppen listen ihre Bewerber*innen in Wahlvorschlägen auf. Sie können eine dieser Listen auf dem Stimmzettel unverändert annehmen, wenn Ihnen der Vorschlag einer Partei oder Wählergruppe zusagt. Dann reicht es aus, wenn Sie im Kopf dieses Wahlvorschlags ein Listenkreuz vergeben. Dadurch werden alle Ihnen zur Verfügung stehenden Stimmen diesem Wahlvorschlag zugeteilt. Sie können aber auch einzelne Personen wählen, hervorheben oder streichen.

Sie können insgesamt so viele Personenstimmen verteilen, wie Sitze zu vergeben sind. Das bedeutet:

  • 59 Stimmen (Kreuzchen) für die Stadtverordnetenversammlung in Gießen,
  • 81 Stimmen (Kreuzchen) für den Kreistag und
  • vorausgesetzt Sie wohnen in einem Stadtteil - je 9 Stimmen (Kreuzchen) für den Ortsbeirat.

Verteilen Sie weniger Stimmen als möglich, werden die restlichen Stimmen automatisch den Bewerberinnen/Bewerbern der Liste zugerechnet, die von Ihnen zusätzlich noch in der Kopfliste ein Kreuz erhalten hat.

Zu Ihrer leichteren Orientierung erläutern wir Ihnen diese verschiedenen Stimmabgabemöglichkeiten anhand von unterschiedlichen "Wählertypen", in denen Sie sich vielleicht wiederfinden:

Typ A: Parteitreue Wählerinnen und Wähler
Diese klassischen Wählerinnen und Wähler sind mit den Kandidatinnen- und Kandidaten-Vorschlägen einer Partei/Wählergruppe grundsätzlich einverstanden. Ihnen geht es nur darum, dass dieser Wahlvorschlag das Maximum an Stimmen erhält - egal welche Personen aufgestellt sind. Wenn Sie zu diesem Typ gehören, kreuzen Sie einfach in der Kopfleiste der Liste den Namen der von Ihnen bevorzugten Partei/Wählergruppe an.

Beispiel Typ A

Typ B: Parteiorientierte Wählerinnen und Wähler
Auch diese Wählerinnen und Wähler sind grundsätzlich mit dem Wahlvorschlag einer Partei/Wählergruppe einverstanden, möchten jedoch die eine oder andere Person innerhalb einer Partei oder Wählergruppe bevorzugen, indem Sie bis zu drei Kreuzchen auf sie "anhäufeln" (kumulieren). Wenn Sie zu diesem Typ gehören, verändert sich nur wenig für Sie. Verteilen Sie Ihre Stimmen (Kreuzchen) auf die Namen Ihrer Favoriten. Auch Streichungen sind möglich.

Beispiel Typ B

Typ C: Parteiübergreifende Wählerinnen und Wähler
Diese fühlen sich nicht an die Listen der Partei/Wählergruppe gebunden und wählen Kandidatinnen und Kandidaten unabhängig davon, welche Partei oder Wählergruppe sie aufgestellt hat (panaschieren). Wenn Sie parteiübergreifend wählen wollen, geben Sie jedem/jeder favorisierten Bewerber/Bewerberin ein bis drei Stimmen (kumulieren). Gleichzeitig können Sie aber auch noch Ihre Lieblings-Partei/Wählergruppe bevorzugen, indem Sie neben deren Namen ein Listenkreuz setzen.

Beispiel Typ C


Probestimmzettel einer Beispielgemeinde

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