Rathaus

Seiteninhalt

Für die hessische Wirtschaft ist das Vereinigte Königreich der fünftwichtigste Handelspartner. 2018 lag der Export bei 4,3 Milliarden Euro; der Import bei 5 Milliarden Euro.

 

Wegen der engen Verflechtungen zwischen Hessen und dem Vereinigten Königreich begleitet die Hessische Landesregierung die Austrittsverhandlungen durch eine Brexit-Arbeitsstruktur. Das Ziel ist es, bestehende Ressourcen so zu bündeln, dass kurzfristige Lösungen für Brexit-bezogene Risiken gefunden werden und kompetente Ansprechpartner für zentrale Fragen zur Verfügung stehen.

 

Wenn sich das Vereinigte Königreich und die Europäische Union auf ein Austrittsabkommen einigen, kommt es zum weichen Brexit. In einer Übergangsphase voraussichtlich bis zum 31. Dezember 2020 ist Großbritannien Drittstaat, wird aber weitgehend weiter wie ein Mitgliedstaat der EU behandelt.

 

Ohne Austrittsabkommen droht der harte Brexit. Dann wird Großbritannien mit dem Austritt sofort als Drittstaat behandelt. Das bedeutet, dass zum Beispiel im Handel zwischen Unternehmen der EU und Großbritannien unmittelbar Regelungen der Welthandelsorganisation (WTO) gelten.

 

Die Brexit-Arbeitsstruktur hat zahlreiche Hinweise zu verschiedenen Themenbereichen zusammengestellt, um so umfassend wie möglich über die Auswirkungen des Brexit und die notwendigen Vorkehrungen zu informieren.

 

Angesichts der Komplexität des Themas werden sie bei Bedarf erweitert, ergänzt und korrigiert.

Seite drucken:

Seite empfehlen: