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Unabhängig vom Verfahren zur Anerkennung müssen Personen, deren Berufsqualifikation anerkannt wird und deren Muttersprache nicht Deutsch ist, nach Artikel 53 der Richtlinie 2005/36/EG über die Sprachkenntnisse verfügen, die für die Ausübung ihrer Berufstätigkeit erforderlich sind.

Durch die Anerkennung der Gleichwertigkeit erfolgt keine Umwandlung der ausländischen Ausbildung in einen deutschen Abschluss. Die Führung des im Ausland erworbenen akademischen Grads nach § 22 des Hessischen Hochschulgesetzes bleibt unberührt.

Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst nicht für Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen zuständig ist, die unter dem Niveau einer Hochschulausbildung liegen  -wie z.B. aus allgemein bildenden und berufsbilden Schulen. Dies betrifft insbesondere die unter § 25b Abs. 1 Nr. 1 und Nr. 2 HKJGB (Staatlich anerkannte Erzieherin/Heilpädagogin und Staatlich anerkannter Erzieher/Heilpädagoge) aufgeführten Berufsqualifikationen.

Ebenso wenig ist das Ministerium für die Prüfung von ausländischen Lehramtsausbildungen zuständig.

Dies betrifft die unter § 25b Abs. 1 Nr. 10 und 11 HKJGB (Personen mit der Befähigung zur Ausübung des Lehramtes an Grund- oder Förderschulen) aufgeführten Berufsqualifikationen.

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