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Die Wohnungsbauprämie wird grundsätzlich nur bei wohnwirtschaftlicher Verwendung ausbezahlt. Die festgesetzte Prämie für Bausparbeiträge wird daher nur gezahlt, wenn die Bausparsumme frühestens bei Zuteilung unverzüglich und unmittelbar zum Wohnungsbau verwendet wird. Die bei Altverträgen nach Ablauf der Sperrfrist zulässige Verwendung des Guthabens auch für andere, nicht wohnwirtschaftliche Zwecke ist für ab 2009 abgeschlossene Verträge nicht mehr begünstigt. Ausnahme: Wer bei Abschluss seines Bausparvertrages das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet hat, kann nach Ablauf von 7 Jahren ohne Zweckbindung prämienunschädlich über den gesamten Guthabenbetrag verfügen. Diese Ausnahmeregelung kann von jedem Sparer aber nur für einen Vertrag in Anspruch genommen werden. In bestimmten Fällen (z.B. Arbeitslosigkeit, Erwerbsunfähigkeit) führt die Verwendung für andere Zwecke als den Wohnungsbau nicht zum Verlust des Prämienanspruchs.

Der Anspruch auf Wohnungsbauprämie entfällt rückwirkend, wenn das geförderte Guthaben vorzeitig verwendet wird oder trotz Zweckbindung nicht für den Wohnungsbau verwendet wird und keine Gründe für eine förderunschädliche Verwendung vorliegen.

Die Wohnungsbauprämie gehört – wie die Arbeitnehmer-Sparzulage – nicht zu den steuerpflichtigen Einnahmen.

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