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Das Anlageinstitut übermittelt bis zum 28. Februar des Folgejahrs die VL-Daten (Elektronische Vermögensbildungsbescheinigung) an die Finanzverwaltung, wenn Sie in die Datenübermittlung eingewilligt haben. Diese Einwilligung ist Voraussetzung für den Anspruch auf Arbeitnehmer-Sparzulage und ist spätestens bis zum Ablauf des zweiten Folgejahres nach dem Sparjahr gegenüber dem Anlageinstitut zu erteilen; dabei müssen Sie auch Ihre steuerliche Identifikationsnummer mitteilen. Für vor dem 25.5.2018 abgeschlossene Verträge gelten Besonderheiten: Ihr Anlageinstitut ist zur Übermittlung der Elektronischen Vermögensbildungsbescheinigung verpflichtet, wenn Sie der Datenübermittlung nicht schriftlich widersprochen haben. Das Anlageinstitut informiert Sie über den Inhalt der übermittelten Daten, z.B. zusammen mit dem Jahreskontoauszug. Sie erhalten ab 2017 keine Anlage VL mehr von Ihrem Anlageinstitut. Für den Antrag auf Arbeitnehmer-Sparzulage sind weiterhin die Vordrucke für die Einkommensteuererklärung zu verwenden.

 

Grundsätzlich erhalten Sie die festgesetzte Arbeitnehmer-Sparzulage erst

  • nach Ablauf der jeweiligen Sperrfrist oder Rückzahlungsfrist oder
  • nach Zuteilung des Bausparvertrags.
  • Ausnahme: Sparzulage für Aufwendungen zur Herstellung, Anschaffung, zum Ausbau, zur Erweiterung oder Entschuldung eines Wohngebäudes wird ohne besondere Wartefristen ausgezahlt.
  • In bestimmten Fällen (z.B. Arbeitslosigkeit, Erwerbsunfähigkeit) kann die festgesetzte Arbeitnehmer-Sparzulage vorzeitig ausgezahlt werden.

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