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EXBODIMENT #3 Rocío Boliver und Tokio Maruyama

Kunsthalle goes Unterer Hardthof

Datum:

30.08.2022

Uhrzeit:

19:00 Uhr

Ort:

Unterer Hardthof 17, 35398 Gießen

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Performance-Reihe in Kollaboration mit BLACK KIT | DIE SCHWARZE LADE im Unteren Hardthof

Während der umbaubedingten Schließung ist die Kunsthalle Gießen zu Gast im Unteren Hardthof. Unter dem Titel EXBODIMENT sind 10 internationale Größen der Performancekunst aus China, Mexiko, Kanada oder Europa nach Gießen eingeladen. Von Ende Juni bis Ende Oktober werden einmal im Monat Liveperformances aufgeführt.


 

Die Reihe EXBODIMENT entsteht in Kollaboration mit dem Performancearchiv BLACK KIT | DIE SCHWARZE LADE. Das deutschlandweit einzigartige Archiv für Performancekunst wurde 1981 von Künstler*innen gegründet und wird seitdem von dem Künstler und Mitgründer Boris Nieslony (*1945, Grimma) organisiert. Es beinhaltet über 4.000 Dossiers zu Künstler*innen der Performance-, Theater- und Sound-Art, sammelte bislang 10.000 Fachpublikationen, Videos und Fotos unterschiedlicher Formate, umfasst Performance-Relikte und viele Regalmeter zu Netzwerken unterschiedlicher Kontinente. Über die Organisation von Performance-Konferenzen, Lectures, Liveaufführungen, u.v.m. versteht sich das lebendige Archiv als Impulsgeber für die Gegenwart.

Bedingt durch die Kollaboration der Kunsthalle mit dem in Köln ansässigen Archiv finden alle Auftritte der Reihe in zwei Städten statt. Zusätzlich zu den Terminen in Gießen sind Performances der eingeladenen Künstler*innen im Kulturbunker Köln-Mülheim zu sehen. Eine Terminübersicht für die Auftritte in Köln finden Sie in Kürze auf performanceartarchive.com.

Rocío Boliver, auch bekannt als La Congelada de Uva, (*1956, Mexiko-Stadt, Mexiko) lebt in Mexiko und arbeitet weltweit. Seit 1992 formulieren ihre Performances eine scharfe Kritik an der Unterdrückung von Frauen. In fordernden Performances konfrontiert sie die Anwesenden mit Themen wie Sexualität, Exkretion, Schmerz, Alter und Krankheit. Auf existenzielle Weise befragt sie ihren Körper und macht stereotype Vorstellungen in der Gesellschaft sichtbar.

Tokio Maruyama (*1956, Tokio, Japan) lebt und arbeitet in Tokio. Seit 1979 basieren seine Performances auf Feldforschungen in Stadträumen. Ausgehend von globalen, materiellen Exzessen untersucht er das Verhältnis von Künstlichkeit, Mensch und Natur. Seine Performances (‚install-actions‘) kennzeichnet ein fragiler Zustand zwischen Aufrechterhaltung und Zusammenbruch. In dieser Balance verortet er den menschlichen Körper und eine vom Verschwinden bedrohte Zivilisation.

Die nächsten Termine der Reihe EXBODIMENT im Überblick



Kurzfristige Änderungen sind aufgrund der weltweiten Covid-19-Situation möglich. Wir informieren Sie rechtzeitig.


Anfahrt: Unterer Hardthof 17, 35398 Gießen. Hinweis: Bitte nicht auf dem Hof parken. Auto: Parkmöglichkeit auf der Straße vor dem Eingang. Bus: Linie 7, Haltestelle ‚Unterer Hardthof‘.

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