Erleben

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Präsentation der Collecting-Corona-Sammlung

Max Brück

Beginn:

Datum: 20.06.2022  

Ende:

Datum: 04.09.2022  

Ort:

Altes Schloß

Oberhessisches Museum

Brandplatz 2
Altes Schloss
35390 Gießen

0641 960973-13
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Im Laufe des Jahres 2020, während des Corona-Lockdowns, hat das Oberhessische Museum gemeinsam mit der Abteilung Kulturförderung der Stadt Gießen die Aktion CollectingCorona initiiert. Mit CollectingCorona hat sich das Museum zum Ziel gesetzt, Gießener Künstler*innen in der Krise finanziell zu unterstützen, in dem es Kunstwerke für die eigene Sammlung angekauft hat. Außerdem sollte anhand der Kunstwerke festgehalten werden, welche Auswirkungen die Pandemie auf die Gesellschaft und die Kunst hat.

Mit CollectingCorona ist eine kleine Sammlung von individuellen Positionen entstanden, die in Form von Malerei, Fotografie, Installationen und Zeichnungen zum Ausdruck gebracht wurden. Die Künstler*innen haben mit ihrer Kunst die sonderbare Zeit reflektiert und sie für nachfolgende Generationen festgehalten.

Regelmäßig wird im Laborraum im Erdgeschoss des Alten Schlosses eine andere künstlerische Arbeit aus dem CollectingCorona-Bestand präsentiert. Alle zwei Monate wird es eine Kunstpause mit den Künstler*innen geben, in der sie über ihre Arbeiten berichten. 

Max Brück

Kunstpause am Mittwoch, den 31.08.22 um 12:30 Uhr.

Max Brück lebt und arbeitet als freischaffender Künstler in Gießen und Offenbach. Durch mehrere Stipendien verschlägt es ihn aber auch regelmäßig in andere Länder und Städte. Seine meist groß angelegten Installationen setzen sich aus den verschiedensten Techniken zusammen und beschäftigen sich mit Themen, wie der persönlichen und der kollektiven Erinnerung oder dem öffentlichen Raum und dessen Nutzung. Dabei lässt er in seinen Werken eine Art Kreislauf entstehen, indem er Materialien verwendet, die er auf Schrottplätzen, in der Natur oder an verlassenen Orten findet und weiterverarbeitet.

Auch in seiner Arbeit „Datei_1“ bewahrt er etwas Vergangenes und stellt gleichzeitig den Bezug zur Gegenwart her. Max Brück beschreibt es mit eigenen Worten: "Das Objekt „Datei_1“ besteht aus einer Metallzwinge und einer Reihe von Dias. Diese Dias stammen aus der 2019 aufgelösten Diathek der JLU Gießen. Alle Dias befanden sich nach der Auflösung als unsortierte Masse in Kartons. Ich habe versucht mit der Zwinge noch sortierte fortlaufende Dias in eine Art Sicherheitszustand zu bringen. Informationsfluten festzuhalten ist ein Motiv, das mich im digitalen Jahr 2020 sehr beschäftigt hat."


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