Erleben

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Präsentation der Collecting-Corona-Sammlung

Katja Ebert-Krüdener

Beginn:

Datum: 08.11.2022  

Ende:

Datum: 08.01.2023  

Ort:

Altes Schloß

Oberhessisches Museum

Brandplatz 2
Altes Schloss
35390 Gießen

0641 960973-13
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Im Laufe des Jahres 2020, während des Corona-Lockdowns, hat das Oberhessische Museum gemeinsam mit der Abteilung Kulturförderung der Stadt Gießen die Aktion CollectingCorona initiiert. Mit CollectingCorona hat sich das Museum zum Ziel gesetzt, Gießener Künstler*innen in der Krise finanziell zu unterstützen, in dem es Kunstwerke für die eigene Sammlung angekauft hat. Außerdem sollte anhand der Kunstwerke festgehalten werden, welche Auswirkungen die Pandemie auf die Gesellschaft und die Kunst hat.

Mit CollectingCorona ist eine kleine Sammlung von individuellen Positionen entstanden, die in Form von Malerei, Fotografie, Installationen und Zeichnungen zum Ausdruck gebracht wurden. Die Künstler*innen haben mit ihrer Kunst die sonderbare Zeit reflektiert und sie für nachfolgende Generationen festgehalten.

Regelmäßig wird im Laborraum im Erdgeschoss des Alten Schlosses eine andere künstlerische Arbeit aus dem CollectingCorona-Bestand präsentiert. Alle zwei Monate wird es eine Kunstpause mit den Künstler*innen geben, in der sie über ihre Arbeiten berichten. 

Katja Ebert-Krüdener

Kunstpause am Mittwoch, den 30.11.22 um 12:30 Uhr.

Die Gießener Künstlerin Katja Ebert-Krüdener ist bekannt für ihre Farbwelten. Der Farbe widmet sie sich als autonomes und bildkonstruierendes Element. Ihre abstrakten Werke sind Studien über die Wahrnehmung von Farbe und ihrem Zusammenspiel. Dabei arbeitet sie mit verschiedenen Materialien, wie Acryl, Aquarell, Gouache auf Leinwand, Papier oder Holz. Auch die Fotografie und die Anfertigung von Digitalbildern gehören zu ihren Medien.

Kurz nach dem ersten Lockdown im Jahr 2020 gab es einen „Einbruch“ in der Kunst von Ebert-Krüdener, den sie selbst wie folgt beschreibt:

„Die Serie "the space between" ist eher untypisch für mich als Farbfeldmalerin, da sie nahezu in schwarzweiß gehalten ist. Dem gestischen, malerischen Fließen der Farbe habe ich ein konstruktives, graphisches Raster aus dünnen weißen Tapes entgegengesetzt. Das jeweilige Raster gibt Halt, während die Farbe auf einen unbestimmten und unbestimmbaren (Zeit-)Raum Bezug nimmt.“

Mit einem Bleistift und Tinte zeichnete sie feine Strukturen, die an Aquarellmalerei erinnern. Durch Verdichtung und Übermalungen schafft sie unterschiedliche Abstufungen von schwarz bis hellgrau.

Abbildung: eminusk Katja Ebert-Krüdener, The space between #1, The space between #2, Kreide, Bleistift und Tape auf Papier, 2020 ©Oberhessisches Museum


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