Hitzewelle - worauf man achten sollte!
Personen mit höherem Risiko:
- bei höherem Alter (ab 50 Jahre) sowie Kleinkinder
- bei akuten oder chronischen Erkrankungen
- durch die Einnahme bestimmter Medikamente
- bei (hohem) Übergewicht
- bei geringer körperlicher Fitness
- beim Verzehr von heißen deftigen Mahlzeiten
- bei anstrengender körperlicher Arbeit
- bei geringer Akklimatisierung
Akklimatisierung - Steigerung der Toleranz gegenüber Hitze
Durch Steigerung der körperlichen Fitness passt sich der Körper besser an und kann die eigene Temperatur besser regulieren. Allerdings nur in Verbindung mit einer größeren Flüssigkeits- und Elektrolytaufnahme, d. h. bei sportlichen Aktivitäten sollte man Mineralwasser regelmäßig zu sich nehmen. Der Körper passt sich besser an und kann die eigene Temperatur besser regulieren.
- Erster ausreichender Schutz: nach ca. zehn Tagen
- Vollständige Akklimatisation: nach ca. vier Wochen
Achtung: Medikamente und Hitze
Vorsicht ist u. U. bei der Medikamenteneinnahme bei großer Hitze geboten. Bei Hitze können Wechselwirkungen mit bestimmten Medikamenten entstehen, z. B. bei Betablockern, Antidepressiva und anderen. Eine Rücksprache mit der Ärztin oder dem Arzt wegen eventuell angepasster Dosierung ist zu empfehlen!
Vorsicht Ozon
Bei hohen Temperaturen steigen die lungenreizenden Ozonwerte ab mittags. Höchstwerte treten in der Regel ab 17 Uhr auf – und das nicht in der Stadt, sondern am Stadtrand und im angrenzenden Freiland oder auch im Wald. (Messwerte Ozon)