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10.08.2022

Hitzetipp: Kühl durch den Sommer - auch ohne Klimaanlage

Die Verbraucherzentrale warnt: Klimageräte haben mehrere Schattenseiten: Sie kühlen häufig weniger als erwartet, treiben Ihre Stromkosten in die Höhe und sind auch in der Anschaffung teuer. 

Laut einer Studie des Umweltbundesamtes (UBA) sei in vielen Fällen gar keine aktive Kühlung mit einer Klimaanlage nötig. Der Einbau einer Kühlung solle nicht gleich an erster Stelle stehen. Zunächst muss der Bedarf an Kühlung verringert werden: durch den Verzicht auf großflächige Verglasung, außenliegenden Sonnenschutz oder eine intensive Nachtlüftung zur Nachtauskühlung und eine gute Wärmespeicherfähigkeit der Wände und Decken. Hinzu komme solare Kühlung oder Erdkälte für die Kühlung der Luft, der Böden oder der Decken. Erst wenn das nicht ausreicht, sollten effiziente Kältemaschinen in Kombination mit Flächenkühlung genutzt werden. Das könnte beispielsweise mit sogenannten Kühlsegeln passieren – abgehängte Teilbereiche der Decken, die mit Wasser kühlen.

In der Regel sind individuelle Konzepte zu prüfen. Zum Ziel führen Kombinationen aus unterschiedlichen Maßnahmen, die den Kühlbedarf senken, erneuerbare Energien einbinden und den verbleibenden Strombedarf möglichst effizient decken. Jede damit eingesparte Kilowattstunde Strom verringert die CO2-Emissionen, schont das Klima und den Geldbeutel.

Quelle: Umweltbundesamt (UBA)

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