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Verpflichtungserklärung

Mit der Abgabe einer Verpflichtungserklärung werden die Kosten für den Lebensunterhalt eines Ausländers übernommen, um diesen zu einem Aufenthalt in Deutschland zu verhelfen, wenn er selbst nicht über ausreichende Mittel verfügt. Bei Eintritt des Verpflichtungsfalles sind sämtliche öffentliche Mittel zu erstatten, die für dessen Lebensunterhalt einschließlich der Versorgung mit Wohnraum und der Versorgung im Krankheitsfall und bei Pflegebedürftigkeit aufgewendet werden. Der Verpflichtungsgeber kann eine natürliche oder eine juristische Person sein.

An wen muss ich mich wenden?

Die Verpflichtungserklärung geben Sie gegenüber der Ausländerbehörde oder der Auslandsvertretung ab.

Zusatzinformation

  • Original-Einkommensnachweise über das Nettoeinkommen der letzten drei Monate (Kontoauszüge reichen nicht aus). Selbstständige: Bescheinigung vom Steuerberater oder Steuerbescheid des letzten Jahres
  • Angaben zur Höhe der Miete (bzw. Tilgungsrate bei Eigentümern)
  • Gültiges Ausweisdokument (bei ausländischen Bürger/-innen ist zusätzlich eine Aufenthaltserlaubnis oder Niederlassungserlaubnis notwendig)
  • Die persönlichen Daten des Gastes
  • Angaben zum Einladungszeitraum

Das Arbeitsblatt zur Abgabe einer Einladung (Verpflichtungserklärung) erhalten Sie im Stadtbüro oder direkt beim Ordnungsamt. Sie können es aber auch 

herunterladen.

Welche Gebühren fallen an?

Prüfung und Ausstellung einer Verpflichtungserklärung: 29¤.

Rechtsgrundlage

Was sollte ich noch wissen?

Die Verpflichtungserklärung stellt keine Verpflichtung gegenüber dem eingeladenen Ausländer dar. Die Verpflichtungserklärung ermöglicht es staatlichen Stellen auf Sie zurückzugreifen, falls wegen des Aufenthalts Kosten entstehen, die nicht aus Sozialversicherungsbeiträgen stammen (beispielsweise Sozialhilfekosten, nicht aber Rente oder Arbeitslosengeld, wenn der Ausländer dafür Beiträge bezahlt hat).

Zusatzinformation

Sie möchten Freunde oder Verwandte ausländischer Staatsangehörigkeit zu einem Besuch bis zu 90 Tagen einladen?
Voraussetzung ist: Sie müssen in Gießen mit Hauptwohnsitz gemeldet sein. Sind Ihre Gäste visumspflichtig, wird im Allgemeinen von Ihnen verlangt, dass Sie eine Verpflichtungserklärung abgeben, die bei der Beantragung des Visums bei der zuständigen Deutschen Auslandsvertretung vorzulegen ist.
Hinweis: Die Entscheidung über die Erteilung eines Visums trifft die deutsche Auslandsvertretung.

Besonderheiten bei ausländischen Gastgebern: Ausländer/-innen mit Touristenvisum, Duldung oder Aufenthaltsgestattung können keine Verpflichtungserklärung abgeben!

Zusatzinformation

Wenn Sie in Gießen wohnen, können Sie in dieser Angelegenheit auch online einen Termin bei der Ausländerbehörde reservieren. Geben Sie im nächsten Schritt einfach Ihre Postleitzahl ein und wählen Sie die betreffende Leistung aus. Nach wenigen Klicks ist der Termin vereinbart.

Zur Online-Terminvereinbarung

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