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11.02.2020

Vier Wochen Programm zum Internationalen Frauentag

Das neue Programm zum Internationalen Frauentag mit insgesamt vierzig Veranstaltungen liegt vor und ist ab sofort erhältlich. Wie in den vergangenen Jahren beteiligen sich zahlreiche Gießener Institutionen und Gruppen an dem vierwöchigen Programm mit Lesungen, Workshops, Straßenaktionen, Ausstellungen, Vorträgen, Diskussionen und Führungen zu den unterschiedlichsten frauenpolitischen Themen. Als kulturelles Highlight lädt das Büro für Frauen und Gleichberechtigung der Stadt Gießen auch dieses Jahr am Vorabend des Internationalen Frauentags alle frauenbewegten Menschen zu einem besonderen Kunst-Schmankerl zum Solipreis in die Kongresshalle ein (Karten im Vorkauf erhältlich). Die Künstlerin Anna Mateur singt, tanzt und »spontant« mit ihren »Beuys« als »Kaoshüterin« über die deutschsprachigen Bühnen und räumt damit zahlreiche Kleinkunst-, Kabarett- und Publikumspreise ab. Einnahmen und Spenden des Abends kommen traditionell Gießener Frauenprojekten zu Gute.

Ein inhaltlicher Schwerpunkt der Veranstaltungen des diesjährigen Programms ist der Dialog zwischen den feministischen Generationen. So zeigt eine Ausstellung im Oberhessischen Museum die Gießener politische und feministische Bewegung der 80ger Jahre, deren Orte des Protests und der politischen Auseinandersetzungen auch im Rahmen einer Stadtführung aufgesucht werden. In einem „Erzählcafé“ tauschen sich die Mütter- und die Großmüttergeneration über ihre Rollen und Erfahrungen aus und Mütter und Töchter können sich gemeinsam über die digitale Arbeitswelt und ihre Verwirklichung in modernen Arbeitskontexten beraten lassen. Ein weiterer Schwerpunkt, der leider nichts an Aktualität verliert, ist der Kampf gegen Gewalt an Frauen. Ob Gewalt in der Beziehung und Familie, ob Zwangsheirat, Sexsklaverei oder Mord an Frauen – Filme, Gedenkveranstaltungen, Diskussionen und Lesungen greifen diese schwierigen Themen auf und lassen das Leiden der Frauen nicht in Vergessenheit geraten. Erstmalig im Programm dabei ist das Stadttheater mit seinem sehenswerten sehr realistischen Schauspiel Nichts, was uns passiert am 12. März auf der taT-Studiobühne.

Download des Programms:

 

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