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28.10.2019

VHS-Kurs: Der jüdische Friedhof auf dem Rodtberg

Das erste Konzept für die Anlage des neuen Friedhofs am Rodtberg sah ursprünglich eine gemeinsame Nutzung durch alle in der Stadt vertretenen Religionen vor. Das Prinzip der Konfessionsneutralität war bei der Nutzung von Trauer- und Leichenhalle bei den führenden Vertretern der evangelisch-christlichen Mehrheit jedoch unerwünscht. Die israelitischen Gemeinden erhielten daher ein eigenes Gebäude; ein gesondertes Gräberfeld war von Anfang an vorgesehen. Überall begegnet man den Spuren des Holocaust in Inschriften wie: "1942 verschollen" oder "Umgekommen in Theresienstadt". Auch der Neubeginn der jüdischen Gemeinde nach dem Zweiten Weltkrieg ist deutlich erkennbar. Jüdische Bestattungsrituale und Symbole werden erläutert, beispielhafte Schicksale und bemerkenswerte Personen vorgestellt.

 

Termin: Samstag, 10. November 2019| 14:00 – 16:15 Uhr

Treffpunkt und Endpunkt: am Ende der Friedhofsallee, vor dem Haupteingang des Rodtberg-Friedhofs.

Dozentin: Dagmar Klein

Kursnummer: AF 1102

Max. Teilnehmer/-innenzahl: min. 10/max. 25 Personen

Kosten: 8,00 Euro pro Person (keine Erm.)

Um Anmeldung wird gebeten unter: www.vhs-giessen.de oder Tel. 0641 306-1472

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