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18.12.2020

Staatlicher CO2-Aufschlag macht Fernwärme teurer

Mit dem Brennstoffemissionshandelsgesetz und der damit einhergehenden Bepreisung von CO2 dreht der Staat an der Preisschraube für fossile Energieträger. Das wirkt sich auch auf die Fernwärmepreise der Stadtwerke Gießen aus.

Den Klimaschutz voranzutreiben und die ambitionierten CO2-Einsparziele zu erreichen – diese beiden vorrangigen Ziele verfolgt die Politik mit der Verabschiedung des Brennstoffemissionshandelsgesetzes (BEHG). Zentrales Element des BEHG: Ab Januar 2021 hat CO2 auch für Endkundinnen und -kunden einen Preis. Jede ausgestoßene Tonne kostet dann 25 Euro. Weitere Steigerungen für die nächsten fünf Jahre sind bereits festgelegt. Dieser staatliche Aufschlag verteuert fossile Energieträger und macht sie sukzessive unattraktiver. „Tatsächlich soll das BEHG die Endkundinnen und -kunden treffen“, erklärt Ina Weller, Unternehmenssprecherin der Stadtwerke Gießen (SWG).

Weil die SWG für die Produktion ihrer Fernwärme noch immer gewisse Mengen fossiler Energie – im Wesentlichen Erdgas – einsetzen, führt der CO2-Aufschlag zu einem Anstieg der Fernwärmepreise. „Wir haben die durch das BEHG neu entstehenden Kosten ermittelt und auf die gesamte Absatzmenge umgelegt“, beschreibt Ina Weller das Verfahren. Konkret bedeutet dies, dass Fernwärme um 0,604 Cent pro Kilowattstunde netto teurer wird.

Trotz des politisch gewollten Preisanstiegs bleibt Gießener Fernwärme attraktiv und dank ihrer zukunftsweisenden Technologie und höchster Effizienz eine echte Alternative zur eigenen Heizung. Denn wer beispielsweise mit Öl heizt, wird deutlich stärker vom neuen CO2-Aufschlag belastet.

Wege aus der Kostenfalle

„Uns sind bei dieser Preiserhöhung die Hände gebunden. Aber wir unterstützen unsere Kundinnen und Kunden dabei, den Preisanstieg zu kompensieren“, ergänzt Ina Weller. Fakt ist: Im SWG-Kundenzentrum am Marktplatz haben die Beraterinnen und Berater viele nützliche Tipps parat, die dabei helfen, Energie zu sparen. Zugegeben – in Zeiten von Corona müssen die sonst üblichen persönlichen Gespräche ausfallen. Denn die Energieberatung ist bis auf Weiteres geschlossen. Aber die allermeisten Ratschläge lassen sich auch telefonisch vermitteln. Zudem arbeiten die SWG daran, weitere Kontaktkanäle zu etablieren – etwa Online-Vorträge zu Themen rund ums Energiesparen oder Videochats.

All jene, die sich gern zum effizienten Umgang mit Energie informieren möchten, können sich per Telefon an die SWG wenden: 0800 23 02 100. Selbstverständlich beantwortet das Team der Energieberatung auch Anfragen per E-Mail: energieberatung@stadtwerke-giessen.de

 

Quelle: Stadtwerke Gießen AG

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