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02.10.2019

Sicherheit für Radfahrer: Lückenschluss in der Ludwig-Richter-Straße

Schutzstreifen und breite Sicherheitstrennstreifen

Die Ludwig-Richter-Straße wird im Radverkehrsentwicklungsplan als eine von zwei wichtigen Querverbindungen zwischen Marburger Straße und Wiesecker Weg/Gießener Straße genannt, die auch für den Radverkehr besser nutzbar gemacht werden soll. Die Stadtverordnetenversammlung hatte 2010 beschlossen, dass verkehrliche Infrastrukturmaßnahmen in die jeweiligen Um- und Ausbauplanungen aufzunehmen und bei allen sonstigen stadtbaulichen Maßnahmen zu berücksichtigen sind. Im Green City Plan ist die durchgehende Radverkehrsführung erst für den Zeitraum 2024-2030 eingeplant. Da sich 2019 Sanierungen verschoben haben und damit auch die für dieses Jahr eingeplanten Lückenschlüsse im Radnetz, wird die Ludwig-Richter-Straße vorgezogen.

"Platz ist für Schutzstreifen bergauf wie bergab, hat die Überprüfung ergeben. Dabei wird besonders Wert auf die Sicherheit der Radfahrer gelegt.", informiert Verkehrsdezernent Bürgermeister Peter Neidel. "Die Anfahrsicht aus den einmündenden Seitenstraßen auf den Radverkehr wird verbessert durch die Verlängerung des 5m-Bereichs“. Um Unfälle mit unachtsam geöffneten Autotüren zu vermeiden, werden bei der Markierung der Sicherheitstrennstreifen neueste wissenschaftliche Erkenntnisse berücksichtigt. Sie werden breiter als in den "Empfehlungen für Radverkehrsanlagen" angesetzt. Auch die bereits bestehenden Schutzstreifen zwischen Gießener Straße und Wingert werden in diesem Sinne angepasst. Außerdem wird die Benutzungspflicht auf dem Stummelradweg aus der Marburger Straße kommend aufgehoben. Radfahrer haben dann die Wahlfreiheit, auf der Straße oder im Seitenraum zu fahren, wie das auch schon in Richtung Marburger Straße gilt. Die Benutzungspflicht der Radwege in der Marburger Straße bleibt bestehen.

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