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21.02.2020

Neun breitgefächerte Naturschutzwanderungen in 2020

Bereits zum 19. Mal bietet das Amt für Umwelt und Natur der Stadt Gießen seine beliebten und eindrucksvollen Naturschutzwanderungen an. Von April bis Mitte Oktober haben naturinteressierte Personen die Möglichkeit, an neun verschiedenen Wanderungen teilzunehmen. Wegen ihrer großen Beliebtheit sind auch in diesem Jahr wieder zwei Radwanderungen mit dabei.

Los geht es am 25. April mit dem Thema Flechten im Stadtgebiet. Flechten sind das Ergebnis einer Lebensgemeinschaft aus Pilzen sowie Algen und Bakterien. Frau Prof. Ute Windisch wird in diese spannende Welt der Flechten einführen.

Am 8. Mai startet mit Christian Eschenbrenner und Dr. Gerd Hasselbach die erste diesjährige Radwanderung zu den Quellen und Biotopen am Schiffenberg. Basaltsteinbrüche und –gerölle sowie verschiedene Quelltypen aus den Ausläufern des Vogelsberges gibt es zu besichtigen.

Die Bewirtschaftung unter Naturschutzgesichtspunkten des nicht bewaldeten Teils des ehemaligen Standortübungsplatzes auf der Hohen Warte steht am 16. Mai auf dem Programm. Die Führung übernehmen Bundesrevierförster Ralph Bauer und Wolfgang Wagner, die das Gebiet seit Jahren betreuen.

Im Monat Juni stehen zwei Wanderungen an: Zum einen geht es am 7. Juni zur Hardt am Rande des Kropbachtales. Hier gibt Dr. Peter Ströde Einblicke in die Bestimmung wertgebender Gras- und Kräuterarten. Zum anderen startet am 27. Juni wieder mit Ernst-Ludwig Kriep die altbewährte Familienwanderung auf den Schiffenberg. Hier bietet sich eine gute Gelegenheit, Einblicke in die Bewirtschaftungs- und Naturkreisläufe zu erhalten. 

Am 15. August stehen floristische und faunistische Besonderheiten in Kleinlinden im Mittelpunkt. Unter anderem der Lahnauenteich als wertvolles Kleinod für Vögel, Amphibien sowie seltene und gefährdete Pflanzenarten werden von Matthias Korn und Dr. Petra Schmidt thematisiert.

Bei der diesjährigen Fledermauswanderung durch den Philosophenwald berichtet Prof. Dr. Jorge Encarnação am 28. August über die Lebensweise der nachtaktiven Säugetiere.

Die zweite Radwanderung führt durch die ackerbaulich geprägte Gemarkung Lützellinden. Dr. Gerd Hasselbach und Wolfgang Turba radeln mit Ihnen am 5. September zu den Blühflächen nach Lützellinden, entlang der Lindbachquelle und den Streuobstbestand am Judenberg.

Den Abschluss des Jahresprogrammes übernimmt Wolfgang Schößler, der sich am 17. Oktober mit dem Schwerpunkt der ökologische Funktionen der Waldpilze beschäftigen wird. Die Wanderer erhalten Einblicke in die farben- und formenfrohe Welt der Pilze. Es wird hier um Anmeldung gebeten.

Das neue Jahresprogramm zum Download

Es liegt außerdem ab Mitte März im Amt für Umwelt und Natur, im Rathaus am Berliner Platz 1, sowie bei der Touristeninformation und in den Verwaltungsstellen der Stadtteile zur Mitnahme aus. Es kann auch gerne per Fax (0641 306‑2191) oder E-Mail (umweltamt@giessen.de) angefordert werden.

 

Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten Umwelt und Klima

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