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18.03.2021

Naturschutzwanderungen 2021 des Umweltamtes stehen fest

Ankündigung von acht Exkursionen im Stadtgebiet - aber unter Corona-Vorbehalt

Das diesjährige Programm beinhaltet für Naturfreunde und die, die es werden wollen, acht abwechslungsreiche Wanderungen in sehenswerte Bereiche der Stadt Gießen.

Das Amt für Umwelt und Natur führt bereits seit 20 Jahren die beliebten und eindrucksvollen Naturschutzwanderungen durch. Gerade jetzt in Zeiten der Pandemie bieten die Wanderungen im Alltag eine schöne Abwechslung und einen entspannten Ausgleich. „Lassen Sie sich inspirieren und machen Sie von diesem Angebot regen Gebrauch, “so Umweltdezernentin Gerda Weigel-Greilich.

Gestartet wird am 24. April mit dem Thema Flechten im Stadtgebiet. Flechten sind das Ergebnis einer Lebensgemeinschaft aus Pilzen sowie Algen und Bakterien. Frau Prof. Ute Windisch wird in diese spannende Welt der Flechten einführen. Diese Wanderung ist auch für Rollstuhlfahrer gut geeignet.

Die diesjährige Radwanderung führt am 7. Mai zu den Geotopen und Quellen am Schiffenberg mit Christian Eschenbrenner und Dr. Gerd Hasselbach. Es werden u.a. Basaltsteinbrüche und verschiedene Quelltypen aus den Ausläufern des Vogelsberges zu bestaunen sein.

Am 29. Mai führen Revierförster Ralph Bauer und die Botanikerin Veronika Wagner auf die Hohe Warte. Der Schwerpunkt wird bei dieser Wanderung auf die naturschutzfachliche Bewirtschaftung des ehemaligen Standortübungsplatzes gelegt.

Weiter geht es am 12. Juni: dann steht die Sandgrube Nord auf dem Programm. Diplom-Biologe Matthias Korn und Ralph Lang (Technischer Leiter) lotsen Sie durch nicht öffentlich zugängliche Bereiche und durch angrenzende Streuobstwiesen – erfahren Sie, wie die Kooperation zwischen Wirtschaft und Naturschutz funktioniert.

Gleich zweimal wird in diesem Jahr eine Familienwanderung angeboten mit der Waldakademie Hessen. Mit Elisa Schnieder und Jörg Schmidt können hier die Schönheiten der Natur auf dem Schiffenberg entdeckt werden und zwar am 19. Juni und am 11. September. Entdecken Sie die natürliche Kunst und machen Sie ganz neue Erfahrungen.

Bei der Wanderung am 26. Juni steht der Trockenrasen im Kropbachtal im Mittelpunkt. Unter anderem die Artenvielfalt und die Problematik des Naturschutzes bezüglich der nahe gelegenen Heuchelheimer Gewerbegebiete werden von Dr. Peter Ströde (Ökolandbauprofessur JLU, NABU Heuchelheim-Kinzenbach) thematisiert.

„Zurück in die Zukunft“ – klimastabile Waldgesellschaften – wie könnte das gehen? – So lautet das Thema zur Wanderung am 10. Juli mit Diplom-Forst-Ingenieur Ernst-Ludwig Kriep vom städtischen Liegenschaftsamt. Sie erhalten Einblicke, wie unsere Wälder in Zukunft aussehen könnten.

Am 2. Oktober wird die Pilzwanderung mit Wolfgang Schößler - die ja nicht fehlen darf - stattfinden. Der Kernpunkt ist hierbei die ökologische Funktion der Waldpilze. Sie werden Einblicke in die farben- und formenfrohe Welt der Pilze erhalten.

ACHTUNG: Aufgrund der weiter andauernden Corona-Situation weist das Amt für Umwelt und Natur ausdrücklich darauf hin, dass alle Wanderungen unter Vorbehalt und unter Einhaltung der vorgeschriebenen Coronaschutz-Bestimmungen stattfinden. Für jede Wanderung ist eine Anmeldung beim Umweltamt unbedingt erforderlich!

Das Jahresprogramm liegt ab Anfang April im

  • Amt für Umwelt und Natur im Rathaus am Berliner Platz 1,
  • bei der Touristeninformation und
  • in den Verwaltungsstellen der Stadtteile

zur Mitnahme aus und kann hier heruntergeladen werden:

 

Es kann auch gerne per E-Mail (umweltamt@giessen.de) angefordert werden.

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