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15.09.2021

Gießen erhält hohe Fördersumme aus dem Programm "Zukunft Innenstadt"

Im Hessischen Landesförderprogramm „Zukunft Innenstadt“ konnte die Stadt Gießen die Jury mit dem eingereichten Antrag überzeugen. Gießen erhält die höchst mögliche Fördersumme von 250.000 €. Damit sollen unter anderem vielfältige kleinere und größere Veranstaltungen möglich gemacht werden, die den Wert der Innenstadt für Gießens Bewohner wie Gäste unterstreichen – aber auch neue Wege für die Zukunft weisen.

Bürgermeister Peter Neidel dazu: „Mit dem Geld können wir den begonnenen Weg fortsetzen. Denn wir sind fest davon überzeugt, dass ein gutes Einzelhandelsangebot alleine nicht mehr ausreicht, um Innenstädte lebendig zu halten. Vielmehr wird es in Zukunft viel mehr darum gehen müssen, das einzigartige Ambiente und den Flair der City herauszuarbeiten, zu stärken und erlebbar zu machen. Wir müssen die Innenstadt neu denken, darüber sind wir uns mit allen Akteuren einig. Wir möchten die Innenstadt sowohl räumlich wie auch inhaltlich öffnen. Und das können wir nun mit der Landesförderung noch stärker in Angriff nehmen.“

Im Antrag, den die Stadt beim Land als Fördergeber eingereicht hat, geht es daher unter anderem um eine Vielzahl von einzelnen Projekten und Veranstaltungen, die zeigen sollen, dass es in Gießens Innenstadt nicht Uniformität, sondern Einzigartiges zu entdecken gibt. So soll es zahlreiche kulturelle und sportliche Angebote geben, die für kleine Events in die Innenstadt geholt werden und zum Beispiel die Fülle der Gießener Kultur und des Sports sichtbar machen. „Bei diesen Events werden quasi kurzfristige Schaufenster in die übrige Stadt aufgebaut. Kultur und auch Wissenschaft und Sport als Bestandteile unserer Stadt können so zeigen, was sie für uns leisten. Und wir beweisen, dass unserer Innenstadt ein besonderer Ort ist, in dem man viel erleben kann“, so Neidel.

Aber nicht nur durch die Erweiterung inhaltlicher-mobiler Angebote soll die City erweitert werden. Auch räumlich soll dies geschehen: „Wir möchten die Nähe zur Lahn nutzen und durch gezielte Angebote ins Bewusstsein holen, dass es in der Nähe weitere Erlebniswelten gibt, die Bewohner wie Besucher erfreuen“, beschreibt Neidel. Zudem soll es neue digitale Angebote geben, die das Besondere der Innenstadt herausstellen. Auch konzeptionell soll weiter gearbeitet werden: das planerische Einzelhandel- und Zentrenkonzept soll eine Vertiefung für den Bereich Innenstadt erhalten und auch Besucher/innen sollen nach ihren Wünschen befragt werden.

Bei der Ideenfindung für die Antragsstellung habe man mit einem großen Netzwerk aus Kultur, Sport, Handel und Hochschulen zusammengearbeitet, berichtet Neidel. Was konkret wie und wann verwirklicht werde, müsse aber noch detailliert ausgearbeitet und mit dem Fördergeber abgestimmt werden. „Darauf dürfen sich alle freuen. Wir hoffen auf die Neugier, aber auch etwas Geduld“, so Neidel abschließend.

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