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15.06.2021

Coronavirus: Elf Fälle der Delta-Variante im Landkreis Gießen

Infektionscluster hängen nicht miteinander zusammen

Im Landkreis Gießen sind am Dienstag, 15. Juni, elf Corona-Infektionen mit der sogenannten Delta-Variante (vormals bezeichnet als indische Variante) B.1.617.2 bekannt worden. Lediglich ein Fall betrifft eine Neuinfektion der vergangenen Tage, bei den übrigen handelt es sich um Infizierte aus dem Kreisgebiet, die bereits gemeldet waren und deren Quarantäne zum Teil in Kürze schon ausläuft. Das Gesundheitsamt erhielt nachträglich nach standardmäßigen Labor-Untersuchungen Hinweise auf die Mutation.

Nach derzeitigem Stand liegen Infektionen innerhalb zweier familiärer Cluster sowie bei drei Einzelpersonen vor, von denen sich eine aus beruflichen Gründen im Ausland aufgehalten hatte. Untereinander gibt es nach heutigen Erkenntnissen keine Verbindungen. Eine Person infizierte sich trotz vollständigen Impfschutzes.

Die Delta-Variante gilt als ansteckender als die mittlerweile flächendeckend vorhandene Variante B.1.1.7, ebenso treten nach aktuellen Beobachtungen häufiger schwere Krankheitsverläufe auf. Nach Erkenntnissen des Robert Koch-Instituts ist der Impfschutz gegen die Delta-Variante geringer als gegen die häufig auftretende Variante B.1.1.7.

Aus Sicht des Gesundheitsamtes macht die Meldung deutlich, dass trotz sinkender Infektionszahlen die Pandemie nicht als bewältigt angesehen werden kann. Hygiene, Abstand, Lüften sowie das Tragen von medizinischen Masken seien weiterhin erforderlich, wenn sich eine größere Zahl von Personen trifft. Auch die vollständige Impfung erlaubt keinen Verzicht auf Abstand und Hygiene.

 

Quelle: Landkreis Gießen

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