Die Geschichte von Menschen soll bleiben. Dafür gibt es eine neue Idee. Man will die Körper von Menschen in Museen aufheben. Das Museum für Gießen macht das.
Mumien sind sehr alte Leichen.
Die Leichen sind getrocknet.
Die Mumien sind aus einer anderen Zeit.
Man kann viel über die Mumien lernen.
Zum Beispiel:
- Wie haben die Menschen früher gelebt?
- Wie haben sich Krankheiten verändert?
Dafür müssen die Mumien gut bleiben.
Sie dürfen nicht kaputt gehen.
Es dürfen keine Pilze oder Bakterien auf den Mumien sein.
Dafür gibt es jetzt eine neue Idee.
Die Idee gibt es im Museum in Gießen.
Die Mumien werden in Kisten gelegt.
Die Kisten heißen: Conservation Soft Boxes.
Prof. Dr. Albert Zink ist ein Wissenschaftler.
Er ist der Chef von einem Forschungs-Zentrum.
Das Forschungs-Zentrum heißt: Eurac Forschungs-Zentrum.
Das Forschungs-Zentrum ist privat.
Es ist in Bozen in Südtirol.
Prof. Dr. Albert Zink sagt:
Wir haben ein neues System für die Mumien.
Das System kann man gut transportieren.
Und das System ist stabil.
Das System ist aus Plastik und Stoff.
Die Mumien sind in dem System sicher.
Die Materialien sind gut für die Mumien.
Die Materialien geben keine Stoffe an die Mumien ab.
In dem System gibt es die richtige Luftfeuchtigkeit für die Mumien.
Und es gibt keinen Sauerstoff in dem System.
Prof. Dr. Albert Zink arbeitet mit 2 anderen Wissenschaftlern zusammen.
Die Wissenschaftler heißen: Matilde Veneziano und Marco Samadelli
Sie untersuchen gerade 4 Mumien im Museums-Depot vom Museum für Gießen.
Mumien sind tote Menschen.
Die Menschen wurden besonders behandelt.
Deshalb bleiben die Körper von den Menschen sehr lange gut.
Die Mumien sind aus verschiedenen Ländern.
Eine Mumie liegt.
Die Mumie ist vielleicht aus Ägypten.
3 Mumien sitzen.
2 von den Mumien sind Erwachsene.
Ein Erwachsener ist ein Mann.
Der andere Erwachsene ist eine Frau.
Eine Mumie ist ein Kind.
Die 3 Mumien sind vielleicht aus Südamerika.
Dr. Katharina Weick-Joch ist die Chefin von einem Museum.
Sie sagt:
Wir wissen nicht viel über die Mumien.
Wir wollen mehr über die Mumien wissen.
Woher kommen die Mumien?
Das wollen wir herausfinden.
Dann können wir die Mumien zurückbringen in ihr Land.
Im Museum in Gießen kann man die Mumien nicht mehr sehen.
Aber Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen können noch mit den Mumien arbeiten.
Dr. Weick-Joch sagt:
Wir wollen gut mit den Mumien umgehen.
Die Menschen von den Mumien haben früher gelebt.
Deshalb sind die Mumien keine Sachen für eine Ausstellung.
Das Museum hält sich an Regeln vom Deutschen Museums-Bund.
Und das Museum hält sich an Regeln vom International Council of Museums.
Das Stadt-Parlament hat gesagt:
Das Museum soll sich an diese Regeln halten.
Man darf nicht mehr einfach Teile von den Körpern wegnehmen.
Manchmal muss man aber trotzdem Teile von den Körpern wegnehmen.
Zum Beispiel für eine DNA-Analyse.
Dafür braucht man Teile von dem Körper.
Aber das darf man nur in besonderen Situationen machen.
Heute kann man viele Sachen über die Mumien herausfinden.
Dafür benutzt man einen Computer.
Der Computer kann Bilder von dem Körper machen.
Dafür gibt es auch besondere Geräte im Museum.
Bis 2014 waren die Gießener Mumien im Keller vom Wallenfels ' schen Haus ausgestellt worden.
Manchmal waren sie auch im Alten Schloss gelagert worden.
Früher gehörten die Gießener Mumien zu einem anderen Museum:
Das war das Museum für Völker-Kunde.
Früher hat man nicht so gut auf die Gießener Mumien aufgepasst wie heute.
Aber sie sind noch in einem guten Zustand geblieben.
Die Conservation Soft Box ist eine neue Idee.
Mit der Conservation Soft Box kann man Human Remains besser aufbewahren.
Und man kann besser an den Human Remains forschen.
Prof. Dr. Zink sagt:
Die Conservation Soft Box ist sehr praktisch.
Man kann sie leicht aufbauen.
Und man muss sich nicht viel um sie kümmern.
Man kann sie in Museen benutzen.
Und man kann sie für den Transport von Human Remains benutzen.
Außerdem kann man mit ihr an den Human Remains forschen.
Die Conservation Soft Box ist eine passive Vitrine.
Das heißt:
Sie braucht keinen Strom.
Die Boxen sind fest verschlossen.
In den Boxen ist es immer gleich.
Das ist gut für die Mumien.
So kann man die Mumien lange aufheben.
In den Boxen gibt es einen Filter.
Der Filter ist aus Aktiv-Kohle.
Manche Sachen sind aus der Natur.
Diese Sachen geben Gase ab.
Der Filter hält die Gase weg von den Mumien.
So kann man weiter an den Mumien arbeiten.
Zum Beispiel:
- Mit welchen Mitteln hat man die Mumien gemacht?
- Wie hat man die Mumien gemacht?
Dann kann man mehr über die Mumien lernen.
Zum Beispiel:
- Woher kommen die Mumien?
- Wie alt sind die Mumien?
In den Boxen gibt es auch Beutel aus Silikagel.
Die Beutel halten die Luftfeuchtigkeit in der Box gleich.
Jede Box passt genau zu der Mumie in der Box.
Die Boxen schützen die Mumien sehr gut.
Aber man kann trotzdem Proben von den Mumien nehmen.
So kann man weiter an den Mumien arbeiten.
Man kann auch andere Sachen in den Boxen aufheben.
Zum Beispiel:
- Stoff
- Papier
- Holz.
Die Boxen sind günstiger als andere Glas-Vitrinen.
Ein Computer-Programm hat den Text in Leichter Sprache geschrieben.
Wir benutzen ein Computer-Programm.
Das Programm hilft uns.
So können wir Texte in Leichte Sprache übersetzen.
Die Texte sind dann einfach und verständlich.
Die Texte werden nicht von Menschen mit Behinderung geprüft.
Es gibt immer einen Hinweis:
Wenn der Text mit dem Programm in Leichte Sprache übersetzt wurde.