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18.03.2021

Gießen Erneut im Bundesprogramm "Nationale Projekte des Städtebaus"

Die Universitätsstadt Gießen wird zum zweiten Mal in das Bundesprogramm „Nationale Projekte des Städtebaus“ aufgenommen. Die Auswahl der Projekte gab heute Bundesminister Seehofer bekannt.

„Es ist eine besondere Auszeichnung, mit diesem Projekt erneut in der Bundesliga der Städtebauförderung mitzuspielen“, so die zuständige Dezernentin für soziale Stadterneuerung Astrid Eibelshäuser.

Gießen hat sich mit dem Projekt „Inselgärten in der Rotklinkersiedlung“ in dem Bundesprogramm beworben.  Inhalt des Projekts ist zum einen die Gestaltung der Freiflächen in der Siedlung, die unter Beteiligung der Bewohnerinnen und Bewohner auf der Grundlage der bestehenden Rahmenplanung entwickelt und umgesetzt werden wird.

Zum anderen soll ein kultureller Begegnungsort in der Rotklinkersiedlung geschaffen werden, in dem die historische Dimension der sozialräumlichen und sozialkulturellen Ausgrenzung von Randgruppen in Gießen dokumentiert und sichtbar gemacht werden soll.

„Gemeinschaftlich nutzbare Grünflächen und ein kultureller Begegnungsort sind neben der denkmalgerechten Sanierung der Rotklinkersiedlung „Gummiinsel“ ein wichtiger Baustein für die Aufwertung des Quartiers und seiner öffentlichen Räume“, so die Begründung für die Preisvergabe.

Die Entscheidung des Bundesministeriums des Innern für das Projekt fiel auf Empfehlung einer unabhängigen Jury. Insgesamt wurden in diesem Jahr 24 Projekte in das Bundesprogramm aufgenommen, das Gießener Projekt ist das einzige aus Hessen. Bundesweit hatten sich 98 Städte und Gemeinden beworben. Bereits die Sanierung der ersten zehn Wohneinheiten der Rotklinkersiedlung wurde durch das Bundesprogramm „Nationale Projekte des Städtebaus“ gefördert.

Die Förderung umfasst Bundesmittel in Höhe von 740.000 € (Förderquote 70%). Die Umsetzung erfolgt in Kooperation mit der Wohnbau Gießen GmbH, in deren Eigentum sich die Rotklinkersiedlung befindet.

 

Zum Thema: Stadterneuerung

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