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Bernhard Jäger: 5 Jahrzehnte Graphik, Malerei, Skulptur, Objekte

02.09.2010 bis 14.11.2010
Ort: Altes Schloss, Brandplatz 2
Kosten:  Eintritt frei
Veranstalter:
Oberhessisches Museum
Leitung: Dr. Katharina Weick-Joch
Kulturamt
Brandplatz 2
Altes Schloss
35390 Gießen
Telefon:
0641 960973-0

Fax:
0641 960973-17

E-Mail:


Eröffnung: 2. September 2010, 19 Uhr, Sonderaussstellungssaal im Alten Schloss 
Begrüßung: Dietlind Grabe-Bolz, Oberbürgermeisterin
Einführung: Dr. Friedhelm Häring, Museumsdirektor
Herr Jäger ist anwesend.

Broschüre zur Ausstellung 1,- €
(Text: Friedhelm Häring, Auflage 1.000 Ex.,12 S., 16 Abb.)

Dauer der Ausstellung: 3. September – 14. November 2010


Bernhard Jäger – 1960 bis heute
Zeichner, Lithograph, Holzschneider, Büchermacher, Plastiker, Maler – ein vielfältiger Weg führt den Künstler durch fünf Jahrzehnte seines Tuns in unterschiedlichen Techniken vom Zeitgeist zur Geistzeit, vom Reagieren zum Deuten.
Die 60er Jahre sind, nicht nur in Deutschland, geprägt von gesellschaftlicher Veränderung. Zunächst erfolgt Jägers Schnitt durch Dinge, Menschen und Tiere - anatomische Studien, mikroskopische Sichtweisen. Von fantastischen und grotesken Figuren geht ein kritisch-boshafter Kommentar aus.
In den 70er Jahren beruhigt sich der wilde Aufbruch zugunsten des Gegenübers, des menschlichen Profils. Die Analyse des Gesichtes, aus der Qualität linearer Strukturen, ebnet den Weg zu seinen Reihen, Faltungen, zu der Gliederung und Deutung menschlichen Schicksals.
Die 80er Jahre definieren Einzelwesen, Paar und Gruppe, Individualität und Vermaßung in eruptiver Farbe. Jäger gelangt darüber zum Wesenskern. Die Figurenmauern und Einzelfiguren, Gesichter und Masken der 90er Jahre wachsen zum Figurenkabinett, den „Prototypen“.
Auch dem Bildhauer gilt ein Kapitel unserer Ausstellung. Die Umsetzung der „Prototypen“ als Stadtzeichen soll das Staunen fördern und das urbane Leben mitgestalten. Die Bilder der letzten zehn Jahre sind ein Fest an Farbe, getragen von tiefer menschlicher Erkenntnis. Seine Kunst ist nicht etwa weltfern geworden. Sie erfüllt sich noch immer im Heute, lebt aus dem veränderten Bewusstsein. Von der Ironie, dem Spott und der Verzweiflung der frühen Jahre wandelt sich seine malerische und inhaltliche Struktur aber zu Eindringlichkeit und Beständigkeit.
Friedhelm Häring

Zum Künstler ist ein Bildband erschienen. Während der Ausstellung ist dieser im Museum erhältlich.
Bernhard Jäger – Arbeiten aus 50 Jahren
Friedhelm Häring, 272 S., 400 Abb., Aufl. 1.000 Expl.,
59,-
Edition Volker Huber, Offenbach am Main
ISBN 978-3-921785-95-9
(Davon wird eine Vorzugsausgabe mit Bronzeskulptur erscheinen.)

Bernhard Jäger: Dialog
Bernhard Jäger: Dialog

Dialog
Stahl, 2005
Höhe 200 cm
Die Figur steht am Eingang
des Alten Schlosses


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