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30.03.2020

Baubeginn für Fahrradstraßen noch vor Ostern

Trotz Corona: Wo immer es geht, werden geplante Baumaßnahmen in Gießen gestartet und begonnene Arbeit – natürlich unter den nötigen Schutzvorkehrungen – fortgeführt. So beginnen am Mittwoch, 01.04.2020, die baulichen Veränderungen zur Einführung der geplanten neuen Fahrradstraßen. Darauf weist Verkehrsdezernent Peter Neidel hin. „Der Umbau sowie die umfangreiche Beschilderung und Markierung in der Goethestraße, der Löber- und Lonystraße beginnt nun“, berichtet der Bürgermeister. Es sei mit Behinderungen des Verkehrs zu rechnen. Mit der Vollsperrung der Goethestraße im Abschnitt Henselstraße bis Gnauthstraße fängt es an: in der Einmündung der Goethestraße in die Gnauthstraße werden die Fahrbahnteiler zurückgebaut, um ein späteres Linksabbiegen aus der Goethestraße möglich zu machen. Die Goethestraße wird in diesem Teilbereich zur Einbahnstraße.

Anschließend sollen die zahlreichen Bodenhülsen für die neue Beschilderung gesetzt und begonnen werden, die Beschilderung aufzubauen. Nach Ostern sollen dann die Markierungsarbeiten erfolgen.

„Abschnittsweise werden die drei Straßen gesperrt, um vorhandene Markierungen zu entfernen, neue Parkflächen- und Fahrradstraßenmarkierungen aufzubringen und die Beschilderung für Fahrradstraße und Parken anzupassen“, erläutert Neidel. Dann ändere sich auch die Verkehrsführung: Alle Fahrzeuge auf der Goethestraße erhalten durch Beschilderung Vorfahrt. Ausgenommen davon sind die Kreuzungen mit anderen Fahrradstraßen, also Löber- und Lonystraße. Dort gelte rechts vor links.

Die Ludwigsstraße ist als Hauptverkehrsstraße weiter vorfahrtberechtigt. Dort wird der Radverkehr auch signalisiert werden und Grün schon in der Anfahrt automatisch anfordern können. Trotz Öffnung für den motorisierten Verkehr wird der Durchgangsverkehr in den Fahrradstraßen reduziert werden. Deshalb wird die Goethestraße zwischen Löberstraße und Ludwigstraße zur Sackgasse und im Abschnitt Stephanstraße bis Gnauthstraße wie beschrieben zur Einbahnstraße mit Öffnung für den Radverkehr.

Zum Charakter von Fahrradstraßen erklärte Neidel: „Auf Fahrradstraßen hat der Radverkehr Vorrang, Radfahrer dürfen also zum Beispiel nebeneinander fahren. Im Begegnungsfall mit Autos sollen Radfahrer weiter nebeneinander fahren können - und das in einem deutlichen Abstand zu parkenden Fahrzeugen. Gleichzeitig sollen auch Fußgänger ausreichend Raum erhalten. Menschen mit Kinderwagen oder Rollstuhl sollen nicht länger auf die Fahrbahn ausweichen müssen, Kinder auf dem Fahrrad unterwegs sein können, aber auch Begegnung möglich sein. Deshalb wird es nur noch einseitiges Parken auf der Fahrbahn geben, welches versetzt angeordnet wird.“

Damit Feuerwehr und Müllfahrzeuge passieren können, werde ausschließlich in den markierten Bereichen Halten und Parken möglich sein. Zum Ausgleich für wegfallende Parkplätze werde im Quartier zeitnah, möglichst noch in diesem Jahr, eine weitere Bewohnerparkzone eingerichtet. Die übrigen Parkplätze sollten dann bewirtschaftet werden, berichtet Neidel abschließend.

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