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26.10.2021

Unangenehme und unsichere Orte in Gießen melden

Viele Menschen, insbesondere Frauen, Mädchen, Menschen mit Behinderung und queere Personen berichten davon, in ihrem Alltag bestimmte Stellen im öffentlichen Raum zu meiden oder nur ungern zu betreten, weil sie sich dort nicht sicher fühlen. Die Stadt Gießen möchte solche sogenannten "Angsträume" identifizieren, um einen Überblick zu erhalten und in einem zweiten Schritt konkrete Maßnahmen zur Erhöhung des Sicherheitsgefühls einzuleiten. Dafür sind Ihre persönlichen Erfahrungen als Gießener:innen unentbehrlich.

Im Melder für unangenehme und unsichere Orte in Gießen können Sie Angsträume ab sofort melden und beschreiben, warum Sie sie als unangenehm empfinden. (Die Aktion endet zum Ende des Jahres 2021). Gemeint sind Orte, an denen man sich unwohl und unsicher fühlt oder an denen man sogar schon einmal einen Übergriff oder so genanntes „Catcalling“ erlebt oder als Zeug:in mitbekommen hat. Wenn Sie Ideen für konkrete Maßnahmen haben, die das Sicherheitsgefühl an diesem Ort erhöhen könnten, teilen Sie uns diese gerne mit. Im Online-Melder können Sie auch über die Kommentarfunktion Posts von anderen Personen ergänzen oder kommentieren oder Ihre Ideen für eine Verbesserung der Situation einbringen.

Im Rahmen des Programms zum „Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen“, das jedes Jahr im November aufgelegt wird, lädt das Büro für Frauen und Gleichberechtigung am 13.11. zu einem Rundgang zu den Orten in Gießen ein, an denen es in diesem Jahr bereits zu Übergriffen gekommen ist oder die besonders unangenehm sind. Start des Safety-Walks ist am 13.11. um 16 Uhr am Berliner-Mauer-Rest auf dem Bahnhofsvorplatz.

 

Zum Thema: Frauen + LGBTI*Q in Gießen

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