Leben

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Annalena Kamm

Das ist mein Projekt/Verein, hier engagiere ich mich:

Initiative gegen Plastiktüten von Hundekot („PooPick“)

Das begeistert mich, darum engagiere ich mich:

Ich engagiere mich, da mir ein nachhaltiger Lebensstil, gerade hinsichtlich des enormen Plastikverbrauchs, sehr wichtig ist. Damit möchte ich einen Beitrag gegen Umweltverschmutzung und Klimawandel leisten.
Mit der Initiative gegen Plastik-Hundekotbeutel soll deren Gebrauch im Alltag reduziert werden.
“PooPicks” stellen dabei eine gut funktionierende Alternative dar, die wir gerne an andere Hundehalter
weitergeben möchten.

PooPick – Gassi gehen ohne Plastik!
Hintergrund: In Deutschland gibt es ca. 10 Millionen Hunde, welche zweimal pro Tag einen „Haufen“ hinterlassen. Dieser wird aktuell noch hauptsächlich mit einer Plastiktüte entfernt. Somit werden ca. 15 Millionen Plastiktüten pro Tag für Hundekot verwendet. Dies in einer Zeit, wo sich Supermärkte bereits größtenteils von der Plastiktüte verabschiedet haben! Da Hundebesitzer per Strafe verpflichtet sind Hundekot aufzunehmen und zu entsorgen (denn Hundekot kann Parasiten oder Krankheitserreger enthalten, die nicht nur für Hunde, sondern auch für Erwachsende und Kinder gesundheitsschädlich sind), wird dies zwar brav per Plastiktüte noch erledigt, allerdings kennt jeder Jogger oder Spaziergänger das gleiche Problem: die Plastiktüten liegen sehr oft irgendwo im Wald oder teilweise ein paar Meter vor dem Mülleimer.

Selbst wenn die Plastiktüte mit dem Kot ordnungsgemäß im Müll entsorgt wird, ist dies nicht gut für die Umwelt. Für eine Plastiktüte werden bis zu 50ml Erdöl und ein Chemiegemisch verwendet. Nicht nur, dass eine begrenzte Ressource (Erdöl) mit hohem Aufwand der Erde entzogen wird, sondern durch die Verbrennung von Erdöl wird ein fossiler Energieträger verbrannt. So wird eine große Menge an CO2 freigesetzt, was den Treibhauseffekt ankurbelt und zur Erderwärmung beiträgt.

Seit einigen Jahren gibt es die sogenannte Bio-Plastiktüte. Diese enthält einen Anteil an nachwachsenden Rohstoffen und somit weniger Erdöl. Ein erster guter Ansatz, aber wenn man genauer hinschaut, dann ist dies auch nur eine Plastiktüte light.

Denn die nachwachsenden Rohstoffe haben nur einen begrenzten Anteil und betragen im Normalfall 10-20% und selbst die Premium-Anbieter haben nur einen Anteil von 30-40%. Abgesehen davon, dass diese nachwachsenden Rohstoffe Ackerfläche belegen, d.h. hier kein Essen angebaut werden kann und große Mengen Wasser zur Bewirtschaftung benötigt werden, bedeutet es eben auch, dass der Rest der Tüte trotzdem aus Erdöl und Chemie besteht.

Unsere Lösung: Mit dem PooPick bieten wir eine komplett plastikfreie nachhaltige und gleichzeitig soziale Lösung an. Der PooPick besteht komplett aus Papier, davon 70% Recycling-Papier und die restlichen 30% sind aus den Resten der Möbelindustrie. Nicht nur dass dies sehr gut für die Ökobilanz ist, sondern für den PooPick muss auch kein Baum gefällt werden. Da der PooPick eine reine Biomasse ist, verbrennt er klimaneutral. Der PooPick wird komplett in Deutschland produziert und von Menschen mit Behinderung per Hand gefaltet und versendet. Somit unterstützt man mit jedem PooPick nicht nur die Natur und die Zukunft, sondern auch Menschen mit Behinderung bei der Inklusion in die Arbeitswelt.

Bereits bei der Verpackung wurde ganzheitlich gedacht, so dient der Wandspender, welcher 25 PooPicks enthält, bereits als Versandkarton. Unnötige Füllmaterialien oder zusätzliches Versandmaterial konnte so auch eingespart werden. Weiterhin besteht der marginale Anteil des Klebers aus Kartoffelstärke, weshalb der PooPick auch ein veganes Produkt ist.

Weitere Infos über den PooPick erhält man auf der Webseite www.thepoopick.com oder auf dem Facebook oder Instagram Kanal (@thepoopick) oder natürlich gerne per E-Mail an salzmann@thepoopick.com.

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