Leben

Seiteninhalt

Stadtbibliothek wechselt System - Schließung im November erforderlich

Die Stadtbibliothek im Rathaus bleibt vom 18.11. – 02.12.2019 für rund zwei Wochen geschlossen. Grund dafür ist ein Wechsel der Bibliothekssoftware, mit dem sich die Bibliothek unter anderem in ihrer Online-Präsenz moderner präsentieren will. Für diese Umstellung ist es allerdings notwendig, einige Zeit zu schließen, um die Mitarbeiter zu schulen und die Daten zu überspielen. Somit werden auch der Online-Katalog (WebOPAC) und der Telefonservice während der Schließzeit für einige Tage nicht erreichbar sein und es kann zu Einschränkungen bei der Ausleihe von elektronischen Medien (Onleihe) kommen.

Die Fristen für vorher ausgeliehene Medien werden entsprechend verlängert, sodass sie über die Schließzeit hinausgehen. Ab dem 03.12.2019 öffnet die Bibliothek wieder zu den gewohnten Zeiten und steht voll umfänglich zur Verfügung.

„Wir bedauern die Notwendigkeit der Schließung sehr“, so Guido Rupp, Leiter der Stadtbibliothek, „mit dem Systemwechsel gibt es aber einige Neuerungen, von denen auch unser Publikum immens profitieren kann.“ So etwa präsentiert sich der Online-Katalog in einem neuen, responsiven Design, sodass er sich der Displaygröße von Smartphones und Tablet-PCs anpasst und gut lesbar bleibt. Ebenso gibt es eine Vielzahl neuer, intuitiver Suchmöglichkeiten.

„Auch können unsere Nutzer*innen künftig sehr viele Einstellungen selbst vornehmen, etwa ob sie Benachrichtigungen von uns künftig per E-Mail oder SMS anstelle von Post erhalten wollen“, erklärt Rupp weiter. „Zudem kommen zukünftig einige, schon lange von unseren Nutzern gewünschte neue Funktionen wie das individuell mögliche Anlegen einer Historie der ausgeliehenen Bücher, die Erinnerung an das Ablaufen der Leihfrist per Mail oder SMS und bald auch das Bezahlen von Gebühren per ePayment.“

Ein Abstrich lässt sich allerdings nicht vermeiden: Die Onleihe-Konten müssen im Zuge des Systemwechsels zurückgesetzt werden. „Unsere Nutzer*innen werden auf der Seite des OnleiheVerbundHessen darauf hingewiesen. Wir empfehlen, bereits ausgeliehene elektronische Medien auf Geräten zu speichern. Vormerklisten und Wunschzettel müssen neu gesetzt werden“, führt Rupp aus. „Dafür wird es nach dem Wechsel genau diese Probleme nicht mehr geben, wenn wir einmal die Ausweisnummer austauschen müssen.“

Mit dem Wechsel trennt sich die Stadtbibliothek Gießen nach 19 Jahren von dem System LIBERO der Firma Lib-IT und wechselt auf das weltweit verbreitete Open-Source-Programm Koha, das in Deutschland von der Firma LMSCloud bereitgestellt wird.

Stadtbibliothek Gießen

Seite drucken:

Seite empfehlen: