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15.05.2020

Corona-Lockerungen: Rathaus öffnet unter Vorkehrungen wieder alle Services

Als für alle offener Ort des bürgernahen Services, der Kultur und der Begegnung ist das Rathaus einst geplant und gebaut worden. So kennen es die Bürgerinnen und Bürger. Das ist aufgrund der Corona-Pandemie derzeit und auch weiterhin nicht möglich. Aber: Ab kommenden Montag, den 18. Mai 2020, wird unter anderen Vorzeichen, unter neuen Gesundheitsschutz- und Hygiene-Konzepten eine neue Realität einziehen. Städtische Ämter und Kultur-Einrichtungen öffnen - meist nach Terminvereinbarungen - wieder ihre Türen. „Wir fahren die Leistungen unserer Verwaltung und Einrichtungen - ebenso wie andere Teile unserer Gesellschaft - wieder hoch“, erklärte Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz. „Unter  veränderten Bedingungen sind wir dann wieder besser und leichter für die Bürger/innen erreichbar und schützen gleichzeitig alle - Besucher/innen und unsere Beschäftigten - vor Ansteckungen. Wir freuen uns darauf, wieder mehr für unsere Bürger/innen da sein zu können. Wir haben uns auf die „neue Realität“- ein Leben mit dem Virus - eingestellt.“

Prinzipiell, da die Pandemie noch nicht beendet ist und Infektionen weiterhin möglich, werde man deshalb alles daran setzen, den direkten Kontakt - wo immer es geht - zu vermeiden, so die OB. Alles, was per Telefon, Post oder E-Mail bearbeitet werden könne, werde auch weiterhin so erledigt. „Ich weiß, dass die Bürger/innen das ebenfalls zu schätzen wissen - das haben uns die Erfahrungen der letzten Wochen gezeigt. Wir haben unsere Telefonservices verstärkt und vieles an Leistungen auch ohne Kontakt erbracht. Das soll auch so bleiben. Damit tragen wir alle dazu bei, dass wir Ansteckungen möglichst vermeiden.“

Vieles allerdings, so die Rathauschefin, erfordere aber den direkten Kontakt: „Zum Beispiel kann man einen Ausweis nur persönlich beantragen und auch eine Anmeldung des Wohnsitzes darf gesetzlich bedingt nicht einfach per Mail geschehen. Und auch eine Ausstellung online zu sehen, ist kein Ersatz dafür, das Bild im Original anschauen zu können; ganz zu schweigen von Beratungen, die nicht immer nur am Telefon geführt werden sollten.“

Während nunmehr in Einzelhandel und Gastronomie wie auch in Sport und Kultur die Zeit des kompletten Lock-Downs vorbei sei und niemand mehr unterscheide, was dringend und lebensnotwendig und was verzichtbar ist, solle dieses Prinzip natürlich auch in der Verwaltung gelten, so Grabe-Bolz. „Ab Montag stehen wir - unabhängig von Dringlichkeit und Notwendigkeit - wieder für alle Fragen und Anliegen der Bürger/innen zur Verfügung. Unsere Ämter sind im vollen Umfang wieder für sie da - per Telefon, Mail, Post und auch direkt.“

In der ersten Phase der Pandemie - in den letzten acht Wochen - sei das nicht möglich gewesen. Das Rathaus war weitestgehend für Publikumsverkehr geschlossen, nur Dringendes konnte erledigt werden. Das folgte einem strikten Pandemie-Plan. „Wir mussten Leistungen einschränken. Dafür haben wir auch viel Verständnis erhalten. Wir danken den Bürger/innen dafür, dass sie diese Einschränkungen mitgetragen haben.  Ich bin sicher, dass die Bürger/innen, die in dieser Krise bisher stets verantwortlich und solidarisch waren, mit uns den Weg in die „neue Realität“ gehen werden - mit Abstand und Verstand.“

Die „neue Realität“ unter bekannten und gelernten Hygiene-Vorschriften sieht für die Verwaltung so aus:

Um zufällige Menschenansammlungen und Warteschlangen zu vermeiden, die als Risiko für eine Ansteckung gelten, gilt weiterhin das Prinzip: Besuche in der Verwaltung sind nur möglich, wenn vorher ein Termin vereinbart wurde.

Der Eingangsbereich und die Lenkung der Besucher/innen am Rathaus erfolgt über ein Einbahnstraßen-System, das gewährleistet, dass die Abstandsregelungen beim Eintritt wie auch beim möglichen Warten gewahrt werden können.

Dazu: Alles ist wichtig. Jedes Anliegen wird bearbeitet.

Publikumsbereiche sind durch die bekannten Plexiglas-Abtrennungen und Desinfektionsregeln so ausgestattet, dass die Sicherheit vor Ansteckung groß geschrieben wird. Auch Desinfektionsmittel steht im Eingangsbereich bereit. Jede/r Besucher/in wird gebeten, dieses zu verwenden, wenn er/sie das Rathaus betritt.

Jede/r Besucher muss zudem eine Mund/Nasenschutz-Maske verwenden.

Dies gilt auch für die Kultureinrichtungen der Stadt Gießen. Die  Stadtbibliothek und die Kunsthalle, beide beheimatet im Rathaus am Berliner Platz, öffnen ebenfalls ihre Türen. Ein gesonderter Umgang ist am Berliner Platz ausgewiesen. Beide Einrichtungen können ohne Terminvereinbarung besucht werden, allerdings wird hier die Anzahl des Publikums begrenzt. Bei Besuch der Einrichtungen gilt auch hier: Nur wer einen Mund-Nasen-Schutz trägt, darf eintreten.

Auch das Stadtarchiv ist wieder für Besucher/innen da. Um Terminvereinbarung wird allerdings gebeten. Und: eine Maske muss getragen werden.

Mehr Infos zur Öffnung der kulturellen Einrichtungen

 

Die wichtigsten Bereiche mit Telefonzeiten und E-Mail-Adressen:

Corona-Hotline:  0641 306-1111

Stadtbüro:
Öffnungszeiten - nach Terminvereinbarung - von Mo-Do von 7.30 Uhr bis 18.00 Uhr, Freitag von 7.30 bis 14 Uhr
Termine unter Tel.: 0641 306-1234. E-Mail: stadtbuero@giessen.de

Ausländerbehörde, Ordnungs- und Gewerbeabteilung, Straßenverkehrsabteilung und Ordnungspolizei:
Tel. für Terminvereinbarung: 0641 306-3200 (Weitervermittlung zur gewünschten Abteilung)
Montag – Donnerstag: 8.00–12.00 Uhr und 14.00-15.00 Uhr
Freitag: 8.00–12.00 Uhr
Erreichbarkeit per E-Mail:
ordnungsamt@giessen.de
ordnung@giessen.de
gewerbe@giessen.de
gewerbeordnung@giessen.de
verkehrsbehoerde@giessen.de
auslaenderbehoerde@giessen.de
ordnungspolizei@giessen.de 

Stadtarchiv:
Öffnungszeiten (ab Di, 19.5.): Mo-Fr 9.00-12 Uhr, Mi 13.00-17.00 Uhr.
Termine unter Tel. 0641 306-1541, E-Mail: stadtarchiv@giessen.de

MWB-Klärwerk:
0641 306-2647 oder unter MWB@giessen.de

Friedhof Rodtberg:
0641 9846163-11 oder -12 oder unter friedhofsverwaltung@giessen.de
Öffnung der Trauerhallen am 18.05.
Die Friedhofsverwaltung steht ab dem 25.05. wieder für den Publikumsverkehr zur Verfügung. Die Eingangstür zur Verwaltung ist geschlossen, bitte klingeln.
Merkblatt für Trauerfeiern während der Beschränkungen durch die Corona-Pandemie

Standesamt:
Zentrale: 0641 306-2449 oder standesamt@giessen.de
Terminvereinbarung Geburten: 0641 306-2481 oder geburten@giessen.de
Telefonische Erreichbarkeit: Mo-Do 8.00–16.00 Uhr und Fr 8.00 - 12.30 Uhr

Jugendamt:
Beratung nur mit Termin.
Terminvereinbarungen unter:
0641 306-2366
oder den Bereitschaftsdienst für Hilfen für Kinder und Jugendliche und Kinderschutz
0641 306-2367 oder 0641 306-1377 für Unterhaltsvorschuss, Amtsvormundschaften/ Beistandschaften und Wirtschaftliche Jugendhilfe
0641 306-2340 oder 0641 306-2479 Kinderbetreuung
Ausnahme: Bei Kindeswohlgefährdungen bitte über Info des Rathauses direkt ohne Termin an den Bereitschaftsdienst des Sozialen Dienstes wenden.

Schulverwaltungsamt:
Tel.: 0641 306-1523
Erreichbarkeit: Mo-Fr : 9:00–12:00 und 13:00–15:00 Uhr

Amt für soziale Angelegenheiten:
Wohnberechtigungsschein und Gießen-Pass
Telefon: 0641 306-1827
(Mo-Fr von 8-12 Uhr, Mo-Do von 13-15 Uhr) und E-Mail: wohnen@giessen.de

 

Kontaktdaten der Ämter finden Sie auch unter Verwaltung von A - Z

 






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