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13.08.2019

Spatenstich für neues Gefahrenabwehrzentrum

Vor zahlreichen Gästen fiel heute der Startschuss zum Bau des gemeinsamen Gefahrenabwehrzentrums der Stadt und des Landkreises Gießen im ehemaligen US-Depot. Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz und Landrätin Anita Schneider eröffneten die nun beginnende Bautätigkeit mit einem symbolischen ersten Spatenstich und dankten allen an der Planung Beteiligten für die gelungene Arbeit. Stadt und Landkreis investieren gemeinsam rund 32 Millionen Euro in das Projekt, das Anfang 2022 fertig sein soll. Einziehen sollen die Berufsfeuerwehr Gießen, die Leitstelle und die Gefahrenabwehr des Landkreises.

Im Gefahrenabwehrzentrum werden künftig viele Dienstleistungen für die Feuerwehren der Städte und Gemeinden übernommen, außerdem bietet es moderne Übungsmöglichkeiten.

Der Bau im Überblick - Daten und Fakten

Adresse: Stolzenmorgen 19, 35394 Gießen

Bauherr: Universitätsstadt Gießen und Landkreis Gießen

Nutzer:

  • Berufsfeuerwehr der Stadt Gießen
  • Gefahrenabwehr des Landkreises Gießen mit Zentraler Leitstelle Feuerwehrtechnisches Zentrum des Landkreises Gießen

Grundstücksgröße: ca. 23.000 Quadratmeter

Bruttogeschossfläche: ca. 10.800 Quadratmeter

Veranschlagte Baukosten: 32 Mio. €, davon trägt 54 % die Stadt Gießen, 46% der Landkreis

Baubeschreibung:

Das Gefahrenabwehrzentrum ist als zweigeschossiges Gebäude konzipiert, das sich deutlich zum öffentlichen Raum öffnet. Von der Straße zurück versetzt wird das Gebäude von einem baumbestandenen Vorplatz in das Umfeld eingebettet. Das Gefahrenabwehrzentrum wird über den Haupteingang erschlossen. Das Foyer bildet über beide Geschosse die Schnittstelle zwischen den Nutzungen der städtischen Berufsfeuerwehr und des Landkreises. Über einen als Kommunikationsraum ausgebildeten Flur werden die Schulungsräume im Erdgeschoss erschlossen. Im Obergeschoss befinden sich die Büros und Leitstelle der Gefahrenabwehr des Landkreises Gießen sowie die Büro- und Ruhe- und Aufenthaltsräume der Feuerwehr. Die Fahrzeughallen und Werkstätten sind in zwei Gebäudeflügeln untergebracht, die einen gemeinsamen Werkstatthof umschließen. Die Übungsbereiche befinden sich auf dem nördlichen Bereich des Grundstücks. Gezielte Einschnitte in das Gebäudevolumen gliedern die Fassaden und schaffen Pointierungen. Das Tragwerk ist als Stahlbeton-Skelettbau konzipiert. Die Fassaden sind nichttragend und bestehen aus vorgefertigten Holzrahmenbauelementen, die dem Stahlbetontragwerk vorgehängt werden.

Planer*innen:

  • Projektsteuerung Universitätsstadt Gießen, Hochbauamt Generalplaner TRU Architekten Part mbB (Berlin) Bauleitung Hochbau Dipl.-Ing. Horst Ammon (Creglingen) Tragwerksplanung Pichler Ingenieure (Berlin)
  • Heizung / Lüftung / Sanitär Kirchner Gebäudetechnik GmbH (Kassel) Elektrische Anlagen Ing.-Büro Schlegel & Reußwig GmbH (Potsdam) Brandschutzplanung Eberl-Pacan Architekten+Ingenieure mbH (Berlin) Landschaftsplanung Holzwarth Landschaftsarchitektur (Berlin)

Zeitablauf:

  • 2014 Grundsatzbeschluss zum gemeinsamen Bau 2015 Standortanalyse, Ankauf der Fläche
  • 2016 Architektonischer Realisierungswettbewerb
  • 2017 Projektbeschluss, Förderbescheid Brandschutzförderrichtlinie
  • 2018 Ausführungsplanung, Förderbescheid Interkommunale Zusammenarbeit 2019 Baugrundvorbereitung, Kampfmittelfreimessung, Beginn Rohbauarbeiten

Geplante Fertigstellung: Anfang 2022

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