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13.09.2021

Gießener "Lokale Agenda" feierte in den Hardtgärten

Die Gießener Lokale Agenda 21 hat ihr traditionelles Jahrestreffen im Kinder- und Jugendbauernhof „Hardtgärten“ begangen.

Die 20-köpfige Gruppe wurde von Thomas Höke, Gärtnermeister und Ausbilder der Gesellschaft für Integration, Jugend und Berufsbildung (IJB) über das Gelände geführt. In den beiden vergangenen Jahren hatte die IJB auf dem ehemaligen Firmengelände der Baufirma Ludwig Schneider einen Naturerlebnisraum geschaffen. Die Gruppe konnte bei dem Rundgang verschiedene Gärten kennen lernen, Bienen, Schafen und Hühnern zuschauen und die Aussicht vom „grünen Hügel“ genießen.

Auch die angrenzenden „Saisongärten Auf der Hardt“, erst in diesem Jahr ins Leben gerufen, wurden besichtigt. Anna Zirkel vom Gießener Ernährungsrat stellte die 35 Saisongärten vor, auf denen Interessierte eine Parzelle pachten können, um dort ökologisch zu wirtschaften. Wie Zirkel berichtete, übersteigt die Nachfrage das vorhandene Flächenangebot bei weitem.

Den Ausklang bildete ein gemeinsames Essen in der zentralen, ehemaligen „Schneider-Halle“. Stadträtin und Agenda-Dezernentin Gerda Weigel-Greilich nutzte die Gelegenheit, um den Mitgliedern der Lokalen Agenda für Ihr jahrelanges Engagement zu danken. Zwar seien viele Aktivitäten durch die Pandemie beeinträchtigt worden, so der schmerzliche, zweimalige Ausfall der Kunstaktion „Fluss mit Flair“. Doch inzwischen kehre die Normalität langsam zurück und viele Veranstaltungen fänden wieder physisch statt.

Auch Thomas Höke unterstrich die gemeinsame Zielsetzung zwischen dem Kinder- und Jugendbauernhof und der Agenda – zielten doch beide auf Umweltbildung und Nachhaltigkeit.

Die Gießener Lokale Agenda 21 besteht derzeit aus acht Arbeitsgruppen, die sich unterschiedlichen Themen der nachhaltigen Entwicklung widmen. Nähere Informationen unter Lokale Agenda 21.

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