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CSD Mittelhessen

Datum:

25.06.2022

Uhrzeit:

12:00 Uhr

Ort:

Messeplatz Ringallee

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Christopher-Street-Day Mittelhessen 2022 wird mit Demonstration, Straßenfest und Party veranstaltet.

Der mittelhessische Christopher-Street-Day (CSD) hat sich in den vergangenen Jahren erfolgreich in Gießen, Wetzlar und Marburg etabliert. In diesem Jahr findet der elfte „CSD Mittelhessen“ unter dem Motto „Die LGBT*IQA+ ist dem Heteronormativ sein Tod“ zum sechsten Mal in der Universitätsstadt Gießen statt.

Damit verfolgt der ausrichtende CSD Lahn e.V. dem Grundgedanken, den CSD Mittelhessen als Demonstrationsveranstaltung für Vielfalt und Akzeptanz von und für Schwule, Lesben, Trans*, Inter* und Queere auch in ländlichen Orten zu veranstalten. Die Stadtverwaltung freut sich in 2022 wieder Veranstaltungsort zu sein und hat sich als Mitveranstalterin für eine offene Gesellschaft ausgesprochen.

Über eine zahlreiche Teilnahme an der Demonstration und dem Straßenfest mit Livemusik freuen sich die beteiligten Gruppen wie auch die Stadtverwaltung.

Um dem Hygienekonzept gerecht zu werden, wurde der Messeplatz in der Ringallee für das Straßenfest mit Bühnenprogramm und der Tanzveranstaltung am Abend gewählt. Es werden wieder 4.500 Besucherinnen und Besucher erwartet, die sich für eine offene Gesellschaft ohne Diskriminierung einsetzen.

Der Christopher-Street-Day (CSD) ist ein Fest-, Gedenk- und Demonstrationstag von und für LGBT*IQA+ Menschen. An diesem Tag wird für die Rechte dieser Gruppen sowie gegen Diskriminierung und Ausgrenzung demonstriert und gefeiert. LGBT*IQA+ (oft nur LGBT) ist eine Abkürzung für lesbische, schwule, bisexuelle, transgender, intersexuelle und queere Menschen. Es handelt sich dabei um eine Gemeinschaft mit unterschiedlicher Thematik. Es geht um die sexuelle Orientierung gegenüber dem Partnergeschlecht, um die eigene Geschlechtsidentität und um körperliche Geschlechtsvariationen.

Das Motto bezieht sich auf den Begriff „Heteronormativität“, worunter die Heterosexualität als gesellschaftliche Norm definiert wird, die keine anderen Variationen erlaubt als Mann und Frau. Oft werden queere Lebensweisen als „unnormal“ angesehen, da sie nicht dem sozialen Konstrukt entsprechen, was zu Ablehnung, Diskriminierung und Verfolgung führt. Mit dem Motto soll angeregt werden, das Konzept der Heteronormativität zu überdenken. Die Veranstalter sind der Meinung, dass es veraltet und Unsinn ist, wenn nicht jede*r so leben und lieben darf, wie die Personen es möchte.

Abgeleitet wird das Motto von dem Buchtitel ,,Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod“ von Bastian Sick. In dem Buch geht es um die deutsche Grammatik. Und so wie sich Grammatik und Sprache in den letzten Jahrzehnten geändert hat, passt sich auch die Wahrnehmung und Akzeptanz von LGBT*IQA+ an.

Informationen zur Veranstaltung unter www.csdmittelhessen.de

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