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17.01.2022

Wegen Umbau des Oberhessischen Museums schließt auch das Wallenfels'sche Haus

Sandmandalas wird aufgelöst

Im Februar 2019 wurde das Sandmandala im Oberhessischen Museum bereits zum dritten Mal von buddhistischen Mönchen in einem zeremoniellen Rahmen fertiggestellt. Am kommenden Sonntag, den 23. Januar 2022 um 11 Uhr, wird es aufgrund der vorübergehenden Schließung des Wallenfels’schen Hauses aufgelöst.

Im Zuge der Sanierung und Neueinrichtung des Oberhessischen Museums wird nun auch das Wallenfels’sche Haus am Kirchenplatz am 23.1.22 das letzte Mal für Besucher*innen geöffnet sein, bevor es für den Umbau bis voraussichtlich Sommer 2025 geschlossen sein wird. Das nebenanliegende Leib’sche Haus wurde bereits im Sommer 2021 für die anstehenden Sanierungs- und Renovierungsarbeiten geschlossen und komplett leergeräumt. Auch das Wallenfels’sche Haus wird in den kommenden Wochen geräumt und für Baumaßnahmen vorbereitet.
Nach dem Auszug der Objekte steht allerdings noch ein letztes Ereignis an, denn am 3. März wird im Erdgeschoss des Wallenfels’schen Hauses die Sonderausstellung „Zeitenwandel. Geschichten um das Leib’sche und das Wallenfels’sche Haus“ (Laufzeit: 04.03. bis 26.06.22) eröffnet. Mit der Sonderausstellung thematisiert das Oberhessische Museum sowohl die eigene Geschichte, als auch Geschichten rund um die beiden historischen Orte Gießens. Der Zeitpunkt des Umbaus bietet sich an, um einerseits auf die Vergangenheit zu schauen und die Gießener*innen andererseits an der zukünftigen Entwicklung der beiden Häuser teilhaben zu lassen.

Rituelle Auflösung des Sandmandalas

Da das farbige Sandmandala im Wallenfels’schen Haus aufgrund seiner filigranen und losen Struktur nicht transportfähig ist, wird es für die Räumung in einer kleinen Zeremonie aufgelöst.
Das Sandmandala wurde vor knapp drei Jahren zu Ehren der Grünen Tara gestreut, ihr Symbol ist im Zentrum des Meditationsbildes zu sehen. In der Regel werden die aufwendig gefertigten Sandmandalas nach ihrer Herstellung unimittelbar wieder aufgelöst. Es ist eine Besonderheit, dass das Sandmandala im Oberhessischen Museum erhalten bleiben konnte.

Zwei Mitglieder der Buddhistischen Gemeinschaft Dharmakirti in Heuchelheim, Lama Tashi Deldan und Konchok Tsechö, werden in Begleitung von Gebeten und einer Meditation die Auflösungszeremonie durchführen. Aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie wird dies nur im kleinen Rahmen geschehen können. Dennoch sind Besucher*innen mit vorheriger Anmeldung herzlich eingeladen, am Sonntag den 23.1.22 um 11 Uhr, an dem Ereignis teilzunehmen. Bei der Veranstaltung gilt die 2G+-Regel sowie die Einhaltung der Abstandsregel und Maskenpflicht.

Anmeldungen unter museum@giessen.de oder telefonisch unter 0641 9609730.

 

Oberhessisches Museum

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