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Präsentation der Collecting-Corona-Sammlung

Caroline Streck

Beginn:

Datum: 06.09.2022  

Ende:

Datum: 06.11.2022  

Ort:

Altes Schloß

Oberhessisches Museum

Brandplatz 2
Altes Schloss
35390 Gießen

0641 960973-13
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Im Laufe des Jahres 2020, während des Corona-Lockdowns, hat das Oberhessische Museum gemeinsam mit der Abteilung Kulturförderung der Stadt Gießen die Aktion CollectingCorona initiiert. Mit CollectingCorona hat sich das Museum zum Ziel gesetzt, Gießener Künstler*innen in der Krise finanziell zu unterstützen, in dem es Kunstwerke für die eigene Sammlung angekauft hat. Außerdem sollte anhand der Kunstwerke festgehalten werden, welche Auswirkungen die Pandemie auf die Gesellschaft und die Kunst hat.

Mit CollectingCorona ist eine kleine Sammlung von individuellen Positionen entstanden, die in Form von Malerei, Fotografie, Installationen und Zeichnungen zum Ausdruck gebracht wurden. Die Künstler*innen haben mit ihrer Kunst die sonderbare Zeit reflektiert und sie für nachfolgende Generationen festgehalten.

Regelmäßig wird im Laborraum im Erdgeschoss des Alten Schlosses eine andere künstlerische Arbeit aus dem CollectingCorona-Bestand präsentiert. Alle zwei Monate wird es eine Kunstpause mit den Künstler*innen geben, in der sie über ihre Arbeiten berichten. 

Caroline Streck

Kunstpause am Mittwoch, den 28.09.22 um 12:30 Uhr.

Die Malerei der Gießener Künstlerin Caroline Streck zeichnet sich durch die Wiederholung von Formen und Strukturen aus, wodurch verschiedene Kompositionen und Variationen entstehen. In ihren abstrakten Werken spielt auch die Farbe eine wichtige Rolle, die sie häufig in mehreren Schichten auf die Leinwände bringt.

Zu Beginn der Corona-Pandemie konnte Streck nicht in ihr Atelier nach Frankfurt fahren, weshalb sie sich eine „Malecke“ in ihrer Wohnung eingerichtet hat. Durch die Arbeit von zu Hause aus musste sie neue Wege finden, sich mit ihrer Kunst auseinanderzusetzen. Dies begann bereits beim Format, das nun kleiner wurde. Für Streck bedeutete das neue Format ein Stück zurückgewonnene Freiheit, da sie sich zuvor den großen Leinwänden verschrieben hatte.

In dieser Zeit arbeitete Streck auch an einer Serie von Farbportraits weiter, die durch Corona eine besondere Bedeutung erhalten haben. Jedes der Farbportraits ist einer bestimmten Person aus dem engeren Umfeld der Künstlerin gewidmet, deren Farbaura sie vor ihrem inneren Auge vor dem Malen wahrgenommen hat. Es sind Farben, die sie mit dieser Person assoziiert oder von denen sie denkt, dass sie ihr gefallen würden. Die genauen Reihenfolgen der Farbakkorde sind immer aus einem längeren Prozess heraus entstanden, da mit jeder Kombination eine andere Wirkung erzielt werden kann.

Abbildung: Caroline Streck, David, Aquarell auf Papier, 2020 ©Oberhessisches Museum


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