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EXBODIMENT #4 Sinéad O'Donnell und Kurt Johanessen

Kunsthalle goes Unterer Hardthof

Datum:

27.09.2022

Uhrzeit:

19:00 Uhr

Ort:

Unterer Hardthof 17, 35398 Gießen

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Performance-Reihe in Kollaboration mit BLACK KIT | DIE SCHWARZE LADE im Unteren Hardthof

Während der umbaubedingten Schließung ist die Kunsthalle Gießen zu Gast im Unteren Hardthof. Unter dem Titel EXBODIMENT sind 10 internationale Größen der Performancekunst aus China, Mexiko, Kanada oder Europa nach Gießen eingeladen. Von Ende Juni bis Ende Oktober werden einmal im Monat Liveperformances aufgeführt.


Die Reihe EXBODIMENT entsteht in Kollaboration mit dem Performancearchiv BLACK KIT | DIE SCHWARZE LADE. Das deutschlandweit einzigartige Archiv für Performancekunst wurde 1981 von Künstler*innen gegründet und wird seitdem von dem Künstler und Mitgründer Boris Nieslony (*1945, Grimma) organisiert. Es beinhaltet über 4.000 Dossiers zu Künstler*innen der Performance-, Theater- und Sound-Art, sammelte bislang 10.000 Fachpublikationen, Videos und Fotos unterschiedlicher Formate, umfasst Performance-Relikte und viele Regalmeter zu Netzwerken unterschiedlicher Kontinente. Über die Organisation von Performance-Konferenzen, Lectures, Liveaufführungen, u.v.m. versteht sich das lebendige Archiv als Impulsgeber für die Gegenwart.

Bedingt durch die Kollaboration der Kunsthalle mit dem in Köln ansässigen Archiv finden alle Auftritte der Reihe in zwei Städten statt. Zusätzlich zu den Terminen in Gießen sind Performances der eingeladenen Künstler*innen im Kulturbunker Köln-Mülheim zu sehen. Eine Terminübersicht für die Auftritte in Köln finden Sie in Kürze auf performanceartarchive.com.

Kurt Johannessen (*1960 in Bergen, Norwegen) lebt und arbeitet in Norwegen. Die Präsenz einer atmosphärischen Situation ist für den minimalistisch arbeitenden Künstler Grundlage seines Schaffens. In ruhigen, konzentrierten Arbeiten, die mitunter existenzielle Themen verarbeiten, lotet er das Verhältnis von Körper und Landschaft, Wiederholung und Varianz, Fortdauer und Vergänglichkeit aus. Häufig setzt er seinen Körper den Elementen aus und verdichtet die Relation von Mensch und Natur zu mikroskopischen Bildern.

Sinéad O'Donnell (*1975, Dublin, Irland) lebt und arbeitet in Belfast. Ihre Werke entstehen weltweit und kontextbezogen, in denen sie ihr erlerntes Wissen aus verschiedenen Kulturen mit ihren persönlichen Erfahrungen verbindet. O’Donnell setzt den eigenen Körper ein, um in Performances die schwierigen Lebensumstände zu thematisieren, mit denen Frauen auf der ganzen Welt konfrontiert sind. Ihr Anliegen ist dabei, zum Schweigen Verurteilten eine Stimme zu geben. Ihre früheren Arbeiten befassten sich mit Gewalt, Trauer, neurodiversem Leben – d. h. dem Leben als Mensch mit ‚atypischen‘ neurobiologischen Eigenschaften – in einer neurotypischen Welt, mit Inklusion und Ausgrenzung.

Die nächsten Termine der Reihe EXBODIMENT im Überblick


Kurzfristige Änderungen sind aufgrund der weltweiten Covid-19-Situation möglich. Wir informieren Sie rechtzeitig.

Anfahrt: Unterer Hardthof 17, 35398 Gießen. Hinweis: Bitte nicht auf dem Hof parken. Auto: Parkmöglichkeit auf der Straße vor dem Eingang. Bus: Linie 7, Haltestelle ‚Unterer Hardthof‘.

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