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Recup: Mehrweg-Kaffeebecher für Gießen

Wer kennt es nicht: man will eben schnell noch einen Kaffee trinken, hat aber keine Zeit, sich in ein Café zu setzen. Oft bleibt einem keine Alternative zum Einwegbecher aus Pappe, außer man besitzt einen eigenen Mehrwegbecher und trägt ihn bei sich. Das soll sich in Gießen zumindest an einigen Ausgabestellen jetzt ändern: mit dem Mehrwegbecher-Pfandsystem von ReCup.

Wie funktioniert´s?
Wenn Sie das nächste Mal einen Coffee to go in einer teilnehmenden Filiale bestellen, bekommen Sie einen stabilen Mehrwegbecher in die Hand. Das kostet Sie lediglich 1 € Pfand. Den können Sie sich aber an der nächsten Ausgabestelle wieder holen, wenn Sie Ihren Kaffee ausgetrunken haben und den Becher zurückgeben. Deutschlandweit gibt es bereits 3000 Ausgabestellen, die am Mehrwegbechersystem ReCup teilnehmen.

Mittlerweile auch Frankfurt, Wetzlar und Marburg, sodass man den Kaffee im Zug trinken und danach den Becher abgegeben kann. In der App finden Sie alle teilnehmenden Filialen – und entdecken nebenbei vielleicht das ein oder andere gemütliche Café.

Wie kam es dazu?

Die Initiative kam von Schüler*innen der Ricarda-Huch-Schule. Mit ihrer Idee haben sie sich an die Stadt Gießen gewendet. Zusammen mit der Agenda-Gruppe „urbane Gewässer und Gärten“ hat das Klimaschutzteam der Stadt das Projekt weiter nach vorne gebracht und schlussendlich realisiert. Danke für die tolle Idee, liebe Schülerinnen und Schüler!

Und wer nimmt teil?

In Gießen nehmen bereits einige Cafés teil: Schwätzer & Söhne, Unverpacktes Gießen, die Hofbäckerei Lambertz und Shepherd´s Coffee. Bäckerei Siebenkorn und Bäcker Braun haben ihre Teilnahme bereits angekündigt. Und es sollen noch mehr werden: ab 30 Ausgabestellen in Gießen, erstellt ReCup einen Becher mit der Gießener Stadtsilhouette. Wenn das mal keine Motivation für weitere Gießener Cafés ist, sich anzuschließen!

Vergangenen Freitag fand die offizielle Kick-Off-Veranstaltung für das Projekt statt. Hausherr war Schwätzer & Söhne als Auslöser der ersten Anmeldung. Außerdem anwesend: Unverpacktes, Shepherd´s Coffee, Georg Lambertz, Städträtin Weigel-Greilich und Vertreterin des Klimaschutzteams Evelina Stober. „Wir wollen einen Beitrag zur Mehrwegverwendung leisten!“, betont Frau Weigel-Greilich. Die Cafébesitzer äußern sich durchweg positiv über das System: unkomplizierte Anmeldung, faire Gebühr, den Pfand bekommt man zurück und beschädigte Becher ersetzt. Außerdem spart man Kosten für die Pappbecher ein und vermeidet auch noch Abfall. Und – nicht zu vergessen – aus dem ReCup-Becher schmeckt es einfach besser als aus einem Pappbecher. Am allerbesten genießt man den Kaffee natürlich aus einer Tasse im Café.

Insgesamt also eine gute Sache für alle Beteiligten. Lassen Sie sich den nächsten Coffee to go aus dem Mehrwegbecher schmecken!

 

Klimaschutzkampagne Gießen

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