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BID Quartiere in Gießen

BID bedeutet Business-Improvement-District und ist ein auf gesetzlicher Grundlage basierender 100%iger Zusammenschluss von Hauseigentümern und Gewerbetreibenden eines genau abgegrenzten Bereiches (wie z. B. der Seltersweg), der sich mit einem Fünfjahresplan für die Attraktivität seines Distrikts einsetzt.

Die Idee zu einem BID (Business-Improvement-District) entstand vor über 30 Jahren erstmalig in Kanada als Erfolgsmodell für Innenstadtentwicklung. Es ist eine private Initiative der Hauseigentümer eines definierten Quartiers. Grundlage für die BID-Vereine, die sich aus Abgaben der Hauseigentümer finanzieren, ist das hessische Gesetz zur Stärkung von innerstädtischen Geschäftsquartieren (INGE). Es schreibt auch vor, dass Handlungskonzepte und Wirtschaftspläne der Stadt vorgelegt werden müssen. Genehmigt werden die »Innovationsbereiche« vom Stadtparlament. Neben dem Seltersweg und dem Marktquartier gibt es mit dem Theaterpark einen dritten gesetzlichen BID-Verein. Dagegen ist der Katharinenviertel-Verein seit 2017 kein Innovationsbereich mehr.

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