1. Spatenstich der Landesgartenschau Gießen
Weniger als zwei Jahre vor der Eröffnung beginnen nun offiziell die Bauarbeiten für die Landesgartenschau in Gießen. Gestern haben Hessens Umweltministerin Lucia Puttrich, Oberbürgermeisterin Dietlind Grabe-Bolz, Bürgermeisterin und zuständige Dezernentin Gerda Weigel-Greilich gemeinsam mit dem verantwortlichen Landschaftsarchitekten Herrn Christof Geskes vom Büro geskes.hack und der Landesgartenschau Gießen 2014 GmbH den ersten Spatenstich in der Wieseckaue vorgenommen. 702 Tage vor der Eröffnung der 5. Hessischen Landesgartenschau am 26. April 2014.
Die Stadt Gießen hatte sich 2005 unter dem Motto "Auf zu neuen Ufern" für die 5. Hessische Landes-gartenschau beworben und 2008 den Zuschlag für Hessens größtes Gartenfest erhalten. 2014 werden die Auen an Lahn und Wieseck, Schauplätze der Landesgartenschau sein. Der gartenschautypische und eintrittspflichtige Bereich, die Wieseckaue und der frei zugängliche Bereich, die Lahnaue werden über drei innerstädtische Korridore miteinander verbunden und 163 Tage Besucher aus Stadt, Region und Land nach Gießen ziehen.
Nachdem die Landesgartenschau Gießen in den letzten Monaten in der Presse für unerwartetes überregionales Publizität sorgte und sogar ein Bürgerbegehen gegen diese Landsgartenschau gerichtet war, das jedoch vom Verwaltungsgerichtshof in Kassel für nicht zulässig erklärt wurde, sind nun alle Beteiligten sehr erleichtert, dass die Bauarbeiten endlich losgehen werden. "Insgesamt ist durch diese spezielle Situation in den vergangen Monaten ein baulicher Zeitverzug von knapp einem halben Jahr entstanden. Dieser Rückstand muss jetzt zügig aufgeholt werden", so die Verantwortlichen.
Der erste Spatenstich wurde am neu entstehenden Quellgarten vorgenommen. Dort wird auf einer Fläche von 700 m² ein neues Park-Foyer entstehen, welches die Grundidee des Planers, den Park besser mit der Stadt zu verzahnen, widerspiegelt.
In das Projekt Landesgartenschau werden in den kommenden zwei Jahren 19,1 Mio. Euro investiert. 11,4 Mio. Euro in den Bereich der Wieseckaue, 6,1 Mio. Euro in den Bereich der Lahnaue und 1,6 Mio. Euro in die Korridore. Die Stadt Gießen wird davon 14,8 Mio. Euro aufbringen, das Land fördert 3,3 Mio. Euro im Bereich der Wieseckaue und 1 Mio. Euro im Bereich der Lahnaue.
Pressesprecherin
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Gießener Allgemeine
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Stadtwerke Gießen AG
Justus-Liebig-Universität



